Georgsmarienhütte-Oesede (D-OS), evang. luth. König-Christus-Kirche, Einzel- & Vollgeläut
Автор: Osnabrücker Glocken
Загружено: 2025-02-16
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Im Südwesten des Georgsmarienhüttener Stadtteils Oesede steht die evangelisch-lutherische König-Christus-Kirche.
Videoablauf:
0:00 - Vorstellung der Kirche von außen
1:06 - Turmbesteigung
1:56 - Glocke 4
4:08 - Glocke 3
6:14 - Glocke 2
8:46 - Glocke 1
10:54 - Vollgeläut
12:10 - Vorstellung der Kirche von innen
13:05 Vollgeläut
→ Kirche:
Die König-Christus-Kirche in Georgsmarienhütte-Oesede entstand in den 1950er-Jahren, als die Zahl der evangelischen Christen durch den Zuzug nach dem Zweiten Weltkrieg stark anstieg. Bereits 1956 gründete sich ein Bauverein, um Spenden für den Kirchenbau zu sammeln. Die Bauarbeiten begannen noch im selben Jahr auf dem Mühlenbrink.
Am 26. Oktober 1958 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Wenige Monate später, am 1. April 1959, gründete sich die eigenständige Kirchengemeinde Oesede, die auch die Ortschaften Kloster Oesede und Harderberg umfasste.
Die Kirche ist ein einschiffiger Bau, der zwischen 1956 und 1958 nach den Plänen des Osnabrücker Architekten Werner Johannsen errichtet wurde. Der nach Nordnordosten ausgerichtete Putzbau besitzt ein schlichtes Satteldach. Auffällig sind die großen Fensterflächen: Ein horizontales Fensterband prägt die Westseite, während eine großzügige Fensterfront die Ostseite dominiert.
→ Glocken:
Im 34 Meter hohen Turm hängen heute vier Glocken, die von der Glockengießerei Gebr. Rincker in Sinn gegossen wurden. Drei der Glocken stammen aus dem Jahr 1960, die größte Glocke wurde 1961 gegossen. Die Glocke 3 wurde von einem ehemaligen Gemeindemitglied, Frau Dora Bartels, gestiftet, während die übrigen Glocken von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Oesede finanziert wurden. Das Geläut profitiert von einem Halbton in der Disposition (g' – as').
Vor der Montage des aktuellen Geläuts hingen leihweise von 1958 bis Anfang 1960 zwei Eisenglocken im Turm, die kurz nach der Einweihung der Kirche aufgehängt wurden. Diese Glocken, mit den Tönen a' und c'', wurden 1958 von der Glockengießerei Wilhelmshütte in Bockenem gegossen und ursprünglich für eine Glockenausstellung in Hessen gefertigt. Im Februar 1960 wurden sie zurückgegeben. Ihr Verbleib ist heute unbekannt.
Glocke 1
Ton: f'
Gießer: Gebr. Rincker, Sinn
Gussjahr: 1961
Durchmesser: 1119mm
Gewicht: ca. 1.050kg
Glocke 2
Ton: g'
Gießer: Gebr. Rincker, Sinn
Gussjahr: 1960
Durchmesser: 1082mm
Gewicht: ca. 730kg
Glocke 3
Ton: as'
Gießer: Gebr. Rincker, Sinn
Gussjahr: 1960
Durchmesser: 1017mm
Gewicht: ca. 640kg
Glocke 4
Ton: b'
Gießer: Gebr. Rincker, Sinn
Gussjahr: 1960
Durchmesser: 916mm
Gewicht: ca. 470kg
→ Glockenläuteanlage:
Drei VOCO-Omega Läutemaschinen, ausgestattet mit der mechanischen Steuerung von der Firma HEW/Herford (Herforder-Elektromotorenwerke) - Glocken 1-3.
Eine VOCO-ET Läutemaschine, ausgestattet mit der VOCO-tronic-Steuerung von der Firma HEW/Herford (Herforder-Elektromotoren-Werke) - Glocke 4.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Gemeinde, insbesondere an die Küsterin für die Ermöglichung der Aufnahme und an Jan für die Begleitung!
Informationen: Kirchengemeindelexikon, Osnabrücker Glocken
→ Kirchengemeinde:
https://www.evangelisch-in-georgsmari...
https://www.koenig-christus-gemeinde.de/
https://kirchengemeindelexikon.de/ein...
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6...)
Anschrift: Wartburgstraße 19, 49124 Georgsmarienhütte
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