Lützow Admiral Graf Spee Admiral Scheer
Автор: Klaus Brink
Загружено: 2023-05-19
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Hallo und herzlich Willkommen zu diesem kleinen Bericht über 3 deutsche Panzerschiffe. Es sind Modell im Maßstab von 1:700, die ich vor vielen Jahren einmal gebaut habe. Zwei, davon, die Lützow und die Graf Spee aus handelsüblichen Bausätzen, die Admiral Graf Scheer ist ein eigener Bau.
Hier unten ist die Lützow, darüber die Admiral Graf Spee und oben das ist die Admiral Scheer.
Fangen wir mit der Lützow an: Der Stapellauf war am 19.05.1931, die Fertigstellung 1933. Deutschland war durch den Vertrag von Versailles beim Bau von Kriegsschiffen auf eine maximale Tonnage von 10.000 Tonnen gebunden. Bei dieser Begrenzung glaubte man, das Deutschland keine leistungsfähige Schiffe bauen könne. Die Deutschland, wie sie damals noch hieß, war das erste von 3 baugleichen Schiffen.
So war diese Konstruktion damals eine Sensation, denn mit ihrer Bewaffnung von 6 x 28 cm Geschützen war sie jedem Schweren Kreuzer überlegen und konnte mit ihrer Geschwindigkeit von 26 Knoten fast jedem Schlachtschiff davon laufen. Der Bau wurde seinerzeit auch in der Öffentlichkeit stark begleitet und kommentiert. Auf den Schulhöfen wurde unter den Jungs zum Beispiel der Sinn oder Unsinn einer Torpedobewaffnung bei solch einem Schiff heftig diskutiert.
Zu diesem Zeitpunkt hieß sie auch noch Deutschland. Das Schiff war dann später zur Seeraumkontrolle im Spanischen Bürgerkrieg eingesetzt und erhielt 1937 auf der Reede von Ibiza 2 Bombentreffer, der 31 Matrosen das Leben kostete. Bei Ausbruch des Krieges 1939 wurde die Deutschland dann in Lützow umgenannt und war auch kein Panzerschiff mehr, sondern ein Schwerer Kreuzer. In den ersten Monaten führte sie Kreuzerkrieg im Atlantik und versenkte dabei 2 Handelsschiffe. Im April 1040 nahm sie an der Besetzung von Norwegen teil, wobei sie bei Oslo 3 schwere Treffer erhielt, die 6 Menschen das leben kostete.
Erst im Juni 1941 wurde die Lützow wieder einsatzbereit, wurde aber beim Auslaufen in den Atlantik von englischen Torpedoflugzeugen angegriffen, die einen Treffer erzielte, die das Heck abknicken ließ.
Erst 1942 kehrte die Lützow mit dem Tarnanstrich wie das Modell nach Norwegen zurück. Bei sehr unglücklich verlaufenden Seegefecht im Dezember bei völliger Dunkelheit gegen einen britischen Konvoi blieb die Lützow zwar unbeschädigt, führte aber dazu, das der deutsche Admiral Raeder gehen musste.
Die Lützow verlegte in die Ostee, nahm im Frühjahr 1945 noch an einigen Beschießungen von russischen Truppen teil und wurde im April bei Stettin von englischen Bomben so stark getroffen, das sie im Kanal sank. Der hintere Turm mit 3 x 28 cm Geschützen blieb aber Intakt und konnte wirkungsvoll auf die vordringenden russischen Truppen feuern. Am 04.Mai schließlich wurde das Schiff von der verbliebenen Besatzung komplett gesprengt.
Die Graf Spee war wohl das berühmteste Schiff dieser Klasse. Sie war zu Beginn des Krieges im Südatlantik stationiert und konnte bis zu Ihrer Versenkung 9 britische Handelsschiffe versenken, wobei es keinerlei Todesopfer gab. Genau für eine solche Aufgabe war sie ja auch gebaut worden.
Am 13. Dezember 1939 kam es dann zur berühmten Seeschlacht bei Rio de la Plata. Die Graf Spee war bereits auf dem Weg in die Heimat, als sie auf 3 britische Kreuzer traf, die sofort das Gefecht begannen. Sie waren schneller als die Graf Spee und so konnte sie sich dem Gefecht nicht entziehen. Bei dem folgenden Schusswechsel wurde der britische Schwere Kreuzer Exeter schwer getroffen, so das die gesamte Schwere Artillerie ausfiel, aber auch die Graf Spee erhielt 20 Treffer. Der deutsche Kapitän Langsdorff entschied sich daraufhin, in den neutralen Hafen von Montevideo einzulaufen, um das Schiff zu reparieren. Auch war seine Munition knapp geworden. Es entwickelten sich hektische diplomatische Aktionen, und so durfte die Graf Spee letztlich nur 72 Stunden in Montevideo bleiben. Da in der Zwischenzeit die beschädigte Exeter durch die Cumberland ersetzt worden war, entschloss sich Langsdorf zur Selbstversenkung. Am 17. Dezember ging die Graf Spee unter großer Anteilnahme der Menschen von Montevideo mit einer verringerten Besatzung in See und versenkte sich selbst.
Für die Engländer war dies ein ungeheurer Prestige Erfolg, was Schlagzeilen in allen Zeitungen weltweit machte. Die Engländer hatten zu diesem Zeitpunkt bereits den eigenen Flugzeugträger Courageous und das Schlachtschiff Ark Royal verloren.
Noch ein Wort zur Besatzung: Sie blieb zum großen Teil in Uruguay.
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