Näfels GL, Pfarrkirche St. Hilarius, Vollgeläute
Автор: Robin Marti KirchenGlocken
Загружено: 2021-02-13
Просмотров: 1417
Näfels GL (Gde. Glarus Nord GL)
Pfarrkirche St. Hilarius
Konfession: römisch-katholisch
Es läuten alle 5 Glocken:
c’ e’ g’ a’ c’’
Aufnahme vom Samstag, 23.01.2021, 15h00, Sonntageinläuten zum 3. Sonntag im Jahreskreis.
Im Jahre 1887 wurde für die Pfarrkirche Näfels ein neues fünfstimmiges Geläute gegossen. Es entstammt der Aarauer Giesserei Rüetschi und ist insofern bemerkenswert, dass es sich um eines der ersten Geläute handelt, die den bisher bekannten Dur-Akkord mit einer Sexte zum erweiterten Salve-Regina-Motiv ausfüllen. 1977 musste die kleinste Glocke von der selben Giesserei neu gegossen werden. Das Geläute entwickelt einen festlichen Gesamtklang.
Ein erstes Gotteshaus in Näfels entstand 1389 nach der Schlacht bei Näfels, eine Schlachtkapelle. Näfels war ursprünglich nach Glarus, später nach Mollis kirchgenössig. Nachdem die Molliser Bevölkerung 1529 zum reformierten Glauben übergetreten war, Näfels aber katholisch blieb, wurde eine eigene Pfarrei gegründet und die bereits einige Jahre zuvor erstellte grössere Kapelle zur Pfarrkirche erhoben. Die heutige Kirche wurde 1787 nach Plänen von Jakob und/oder Johann Anton Singer begonnen und am 16. Juli 1781 geweiht. Nachdem 1914 ein Teil eines Deckenbildes heruntergestürzt war, wurde bei einer Renovation das ganze Schiffgewölbe neu erstellt. Die letzte Gesamtrestauration 1977-1978 gab der Kirche ihre ursprüngliche Gestalt soweit als möglich wieder zurück.
Die wohlproportionierte Kirche erhebt sich inmitten des Dorfes und lässt unschwer das Vorbild der Kirche von Schwyz erkennen (s. • Schwyz SZ, Pfarrkirche St. Martin, Vollgel... ), obwohl die sie im Grundriss ganz andersartig gestaltet wurde. Der Turm wurde vom Vorgängerbau übernommen und trägt heute eine schöne Haube. Das Innere ist weit und hell. Eine Stuckierung fehlt fast ganz. Die Deckengemälde im Chor und über der Sakristei sowie die Gemälde an der Empore stammen von Josef Eugen Kuen, die Deckengemälde im Schiff wurden 1915 von Otto Haberer-Sinner neu gemalt. Der Hochaltar ist eine meisterhafte Säulenkontruktion von Josef Anton Berchthold. Johann Melchior Wyrsch steuerte die beiden nicht weniger meisterhaften Gemälde bei. Von Berchtold stammen auch die grossen Seitenaltäre und die Kanzel. Die beiden kleinen Seitenaltäre in den Seitenkapellen entstanden erst 1868. Die Schreinerarbeiten stammen aus dem 20. Jh. Barock ist hingegen noch der Orgelprospekt aus dem Jahre 1784.
Daten der Glocken:
Glocken 4-1 wurden 1887 von Rüetschi & Co. in Aarau gegossen.
Nr. 1
Dreifaltigkeitsglocke
Gewicht: 2’387 kg
Schlagton: c’
Nr. 2
Muttergottesglocke
Gewicht: 1’216 kg
Schlagton: e’
Nr. 3
St. Hilarius- und Fridolinsglocke
Gewicht: 752 kg
Schlagton: g’
Nr. 4
St. Agathaglocke
Gewicht: 533 kg
Schlagton: a’
Nr. 5
St. Josefs- und Allerseelenglocke
gegossen 1977
Giesser: H. Rüetschi AG, Aarau
Gewicht: 280 kg
Schlagton: c’’
Bilder, Tonaufnahme und Text: Robin Marti
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео mp4
-
Информация по загрузке: