Burg Iberg, Wattwil SG/CH
Автор: Viel LesEr
Загружено: 2023-12-29
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Über der Ortschaft westlich von Wattwil erhebt sich die im 13. Jahrhundert erbaute Burg Iberg. Ihr Name geht wahrscheinlich auf eine alte Flurbezeichnung zurück und bedeutet "mit Eiben bestandener Berg".
Ihr heutiges Aussehen datiert von 1902, als Mauern wieder erstellt und restauriert und der Turm mit dem Dachstock sowie das Burgtor rekonstruiert worden sind. Der Turm ist bis nach oben hin begehbar und die Aussicht ist grandios. Eine ideale Ausflugsburg also.
Geschichtlich geht die Burg wie eingangs erwähnt in das 13. Jahrhundert zurück, genauer um 1230. Dienstleute der Abtei St. Gallen errichteten sie als Verwaltungszentrum, da jene Abtei hier in der Gegend ausgedehnte Ländereien und weitere Rechte besass.
Die Burg, die günstig an den den alten Wegen zum Ricken- und Laadpass steht, geriet bald einmal zu einem Zankapfel zwischen dem Abt von St. Gallen und dem Grafen von Toggenburg. Dieser, Graf Kraft I. von Toggenburg eroberte die Burg im Jahre 1249, doch schon bald darauf gelangte sie wieder in die Hand des Abtes, doch der Konflikt schwelte weiter.
1290 wurde die Burg Iberg von Konrad von Gundelfingen, dem von König Rudolf von Habsburg unterstützten Gegenabt der Fürstabtei St. Gallen, erobert. Abt Wilhelm von Montfort, dem gewählten Abt von St. Gallen, bekam sie allerdings bald darauf wieder zurück, nachdem Rudolf von Habsburg verstarb.
Das 14. Jahrhundert hindurch blieb es ruhig um Iberg. Doch während den Appenzellerkriegen, eine Reihe bewaffneter Konflikte zwischen dem St. Galler Fürstabt und dem appenzellischen Gemeinden im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts, wurde die Burg imJahre 1405 von den Appenzellern eingenommen und zerstört. 1408, nachdem die Appenzeller eine Niederlage erlitten haben gegen ein Herr der Bischöfe von Konstanz und Augsburg und dem schwäbischen Ritterbund St. Jörgenschild, kam die Ruine wieder an die St. Galler Abtei zurück, die sie bald darauf wieder herrichten lies. Die Burg blieb darauf der Sitz der Vögte der St. Galler Abtei.
Um 1700 wollte die Abtei eine neue Strasse durch den Hummelwald Richtung Rickenpass bauen lassen wollte, verweigerte die Gemeinde Wattwil die Gefolgschaft. Gegärt gegen die geistliche Herrschaft hatte es in der Gegend schon lange. Die Aufständischen Untertanen nahme die Burg 1709 ein. Dieser und andere Konflikte führten 1712 zum Zweiten Villmergenkrieg. Nach dem Friedensschluss von 1718, bekam der Fürstabt von St. Gallen die Burg wieder zurück. Sie wurde allerdings soweit geschliffen, dass sie als Feste nicht mehr zu gebrauchen war.
Nach Aufhebung des Klosters St. Gallen im Jahre 1805 gelangte die Burg in Privatbesitz und 1835 teilweise abgebrochen. Die Burg kam 1883 in den Besitz der Gemeinde Wattwil, die 1902 umfassende Restaurierungsarbeiten durchführen lies. Die letzte Erneuerung fand 2011 statt.
Und so danke ich fürs Ansehen.
Euer Vielleser.
Man sehe doch auch mal kurz nach unter https://www.burgenwelt.org/schweiz/ib..., https://www.wattwil.ch/geschichte/6738 und/oder https://mappsch.com/d-i.html?utm_cont... -burg-iberg-i10674649.
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