Rolf Rudin - Wi(e)derhall | Bläserphilharmonie Rhein-Main
Автор: Bläserphilharmonie Rhein-Main e.V.
Загружено: 2020-05-04
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Livemitschnitt vom Konzert 2018 - "Wi(e)derhall - Bruchstücke in Klang und Bewegung" im Congress Park Hanau
Choreographie von Monica Opsahl, nach einer Komposition von Rolf Rudin
gespielt von der Bläserphilharmonie Rhein-Main in Zusammenarbeit mit der Tanzkompanie artodance unter der Leitung von Dirigent Jens Weismantel
»Wi(e)derhall« ist der Titel eines 13-teiligen Werkzyklus, der sich quasi aus Bruchstücken
zusammensetzt, in denen sehr konzentriert und oft monochrom – also
einfarbig – musikalisches Material verarbeitet wird. So gibt es Teile, die zum
Beispiel »nur« aus wenigen immer wiederkehrenden Akkorden bestehen, andere
erhalten ihre Gestaltung in der ausschließlichen Verwendung einer Zwölftonreihe
oder einer ausgewählten rhythmischen Bewegungsart. Auf diese Art und
Weise findet man ganz charakteristische Stücke, die sich kompositorisch durch
ihre „zeitgenössische“ Strukturiertheit von dem oft anzutreffenden klanglich und
strukturell vielfarbigen Allerlei der »gängigen« Blasorchesterliteratur unterscheiden.
Das Gesamtkonzept dieses Werkzyklus möchte die in unserem Jahrhundert entwickelte
Idee der »Offenen Form« auf großformaler Ebene umsetzen. So sind nämlich
sowohl die Anzahl als auch die Reihenfolge der einzelnen Teile bei jeder Aufführung
variabel zusammenstellbar. Aufführungen von nur einem Satz bis hin
zum Gesamtwerk ergeben einen Sinn, der sich immer wieder von Aufführung zu
Aufführung verwandeln kann. Der diese verschiedenen Abfolgen auswählende
Dirigent kann dadurch in einem gewissen Rahmen die Wirkung der Komposition
auf sein Publikum »kalkulieren«. Um nun aber dieser Variabilität eine gewisse Stabilität
zu verleihen, sind die einzelnen Teile neben ihrer weitgehend sehr strengen
Strukturierung auch noch untereinander in verschiedenste Beziehungen gesetzt.
Die in der Orthographie deutlich gemachte Ambivalenz der Benennung
»Wi(e)derhall« verweist auf die Verwendung von musikalischem Material, das bei
Ausarbeitung anderer Werke nicht berücksichtigt wurde und lediglich in skizzierter
Form existiert. Aber nicht nur im wörtlichen oder mehr oder weniger variierten
»Wiederhallen« dieses Materials liegt nun die Bedeutung des Werktitels,
sondern auch aus der gerade andersartigen bis hin zur konträren Ausformung
der ausgewählten Ideen und Gestalten entstand für mich ein spannungsreicher
Kontrast. Es sollte ein gewissermaßen »Dagegenklingen« komponiert werden.
I Ein Tönen – Ruhig pochend – 0:15 Min.
II Eine Betrachtung – Ruhig tupfend – 3:01 Min.
III Ein Aufriss – Sehr bewegt und mit großer Wucht – 7:21 Min.
IV Ein Atem – In zeitloser Ruhe – 9:50 Min.
V Ein Kreisen – Ruhig fließend – 11:02 Min.
VI Ein Wehen – Sehr bewegt – 15:40 Min.
VII Ein Beharren – Mit eindringlicher und nie nachlassender Intensität – 16:52 Min.
VIII Ein Abriss – Sehr bewegt und mit großer Wucht – 19:00 Min.
IX Eine Deklamation – Ruhig singend – 21:30 Min.
X Ein Leuchten – In strahlender Ruhe – 25:50 Min.
XI Ein Lauschen – In gespannter Ruhe – 30:25 Min.
XII Ein Bedrängen – Sehr bewegt und mit großer Wucht – 32:15 Min.
XIII Ein Hymnus – Sehr getragen und intensiv – 34:40 Min.
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