Erfolg für Allgäuer Landwirte: Breitverteiler mit verdünnter Gülle zugelassen | Unser Land | BR
Автор: Unser Land
Загружено: 2024-09-30
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Weniger umweltschädliche Emissionen – darum soll Gülle bodennah mit „Schleppschuh“- oder „Schleppschlauch“-Technik ausgebraucht werden. Aber viele Allgäuer Landwirte wollen ihre alten Güllefässer behalten, dafür kämpfen sie seit Jahren. Vor allem die „Günzacher Landwirte“ wehrten sich gegen die neue Gülle-Ausbringtechnik und kämpften für den Erhalt der Gülle-Breitverteiler auf Grünland. Sie starteten eine Petition und setzten sich für Forschung ein – weil sie „Gülle in Streifen“ ablehnen. Sie befürchten negative Auswirkungen auf das Futter für ihre Tiere.
2023 wurden Praxis-Versuche gestartet, um zu untersuchen: Können Verdünnung, die Außentemperatur oder Zusatzstoffe die Emissionen ausreichend reduzieren und den Gülle-Breitverteiler retten? Das Ergebnis: eine Verdünnung der Gülle mit Wasser reduziert die Emissionen stark genug, um an den Effekt der streifenförmigen, bodennahen Technik heranzukommen.
Gute Nachrichten für die Landwirte, die obendrein noch vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium eine neue Gülle-App bekommen, damit die Verdünnung der Gülle dokumentiert werden kann. Der Erfolg der Allgäuer Landwirte hat sich bereits über Bayerns Grenzen hinaus herumgesprochen. Gut möglich, dass der Breitverteiler auch andernorts ein Comeback erlebt.
Autorin: Cornelia Benne
Aus der Sendung vom 27.09.2024.
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