Point Alpha Geisa (Grenze zu Hessen/Thüringen, ehem. Ost-/Westgrenze)
Автор: Pluto's Adventure
Загружено: 2020-10-11
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Geschichte
Grenzanlagen – Kfz-Beton-Sperre
1965 wurde das Gelände der US Army überlassen. In den folgenden Jahren entstanden nach ersten Behelfsunterkünften feste Bauwerke. 1968 wurde der erste Beobachtungsturm aus Holz errichtet, 1982 ein Stahlturm und 1985 der heute noch vorhandene Betonturm. Zunächst wurde der Stützpunkt vom 14th Armored Cavalry Regiment (Panzeraufklärer) besetzt. 1972 übernahm das 11th Armored Cavalry Regiment „Blackhorse“ diese Aufgabe. Im normalen Dienstbetrieb waren rund 40 Soldaten jeweils für vier Wochen im Camp Point Alpha stationiert. In Krisensituationen stieg die Besatzung auf bis zu 200 Mann an. 1991 gab die US Army den Standort auf.
Hinweistafel in der Nähe von Point Alpha an der Landstraße mit Blickrichtung auf Hessen
Ehemaliger US-Beobachtungsstützpunkt mit Unterkünften; heute: Gedenkstätte Point Alpha
Zunächst war geplant, die Anlage ebenso wie die übrigen Beobachtungsposten an der innerdeutschen Grenze abzureißen. Die damalige rot-grüne Landesregierung sprach sich aus Kostengründen gegen den Erhalt der Anlage und für deren Renaturierung aus.[3][4] Auf Betreiben des Journalisten Berthold Dücker bildete sich schnell eine Bürgerinitiative, die das verhindern wollte und sich zu diesem Zweck vor allem mit der hessischen Landesregierung auseinandersetzte. Bis Ende 1994 wurde das Camp als Unterkunft für Asylbewerber genutzt und 1995 unter Denkmalschutz gestellt. Der im selben Jahr gegründete Verein Grenzmuseum Rhön Point Alpha e. V. begann mit dem Aufbau der heutigen Gedenkstätte und wurde dabei vor allem von der thüringischen Landesregierung unterstützt.
Heute umfasst der Komplex nicht nur den amerikanischen Stützpunkt auf der hessischen Seite, sondern auch einen Streifen der originalen Grenzsicherungsanlagen der DDR und das „Haus auf der Grenze“ mit einer Dauerausstellung zum Grenzregime im Kontext des Kalten Krieges auf Thüringer Seite. Teile des ehemaligen Kolonnenweges sind ein Wanderweg, der Point-Alpha-Weg und Standort der Kunstinstallation „Weg der Hoffnung“.
Am 28. Dezember 2010 stürzte durch eine große Schneelast das Dach der historischen Fahrzeughalle von Point Alpha ein. Dabei entstand an einem ehemaligen Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes sowie einem amerikanischen Hubschrauber Totalschaden.[5] Die Halle wurde 2011/12 originalgetreu wieder aufgebaut, die Alouette II des Bundesgrenzschutzes wurde komplett restauriert; eine Bell UH-1 ergänzt die Sammlung.
Seit dem Abzug der US Army 1991 findet jährlich eine Zeremonie anlässlich der Last Border Patrol statt. Kadetten der High School des amerikanischen Verteidigungsministeriums in Wiesbaden wechseln die amerikanische Flagge und diskutieren mit Schülern aus Hessen und Thüringen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Point_A...
Links.
https://de.wikipedia.org/wiki/Point_A...
https://pointalpha.com/
https://www.thueringen.info/point-alp...
Musik im Video von: www.terrasound.de
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