Anja Prölß-Kammerer: Gobelins für den „Führer“
Автор: NS-Dokumentationszentrum München
Загружено: 2020-02-19
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Am 12. Februar 2020 sprach die Kunsthistorikerin Anja Prölß-Kammerer im NS-Dokumentationszentrum München über die ideologische Vereinnahmung der Tapisserie im Nationalsozialismus als besonders prestigeträchtiges Kunsthandwerk und die besondere Geschichte der Nürnberger Gobelin-Manufaktur.
Im Gobelin sah man in der NS-Zeit die angemessene Dekoration, die das Repräsentationsbedürfnis der NS-Machthaber befriedigte. NS-Repräsentationsbauten waren mit einer Vielzahl von historischen Gobelins ausgestattet, und es wurden zahlreiche Tapisserien in unterschiedlichen Manufakturen neu gefertigt. Einige bestehende Manufakturen, wie jene in München und später in Wien, wurden für ideologische Zwecke vereinnahmt, einige neu gegründet, wie 1941 die Nürnberger Gobelin-Manufaktur. In Berlin sollte eine eigene Manufaktur für die Ausstattung der Berliner Repräsentationsbauten sorgen.
Der Vortrag fand im Rahmen der Ausstellung „Die Fäden der Moderne. Matisse, Picasso, Miró ... und die französischen Gobelins“ der Kunsthalle München statt. Anja Prölß-Kammerer ist Kunsthistorikerin und leitet die Einrichtung „Pädagogik rund um das Dokumentationszentrum“ beim Kreisjugendring Nürnberg-Stadt.
https://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de
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