Wald im Pitztal (Tirol - A) Geläute der Expositurkirche zum Hl. Apostel Thomas
Автор: Oberlandglocke
Загружено: 2022-11-12
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Es läuten die 5 Glocken der Expositurkirche zum Hl. Apostel Thomas aus Wald im Pitztal im Tiroler Oberland.
Stimmung:
e' g' a' h' d''
Gießer:
Gl. 1 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (2019) Neuguss der alten Glocke aus 2003
Gl. 2 Berndorfer Gießerei, Berndorf (1923)
Gl. 3 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (2003)
Gl. 4 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1922)
Gl. 5 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1929)
Früher gab es hier Klöppelfänger.
Wald liegt gegenüber von Arzl auf einer Seehöhe von 890 m ü. A. und ist Teil der Gemeinde Arzl im Pitztal.
Außerdem mündet bei Wald das Pitztal ins Inntal.
1493 wird urkundlich vom Bau einer dem heiligen Thomas geweihten Kapelle durch eine adelige Familie berichtet. 1691 erhielt Wald erstmals einen eigenen Priester und vier Jahre später, 1695, wurde die Kirche Wald zur Kaplaneikirche erhoben. Ein Brand 1754 beschädigte die Kirche schwer. Beim Wiederaufbau wurde der Bau vergrößert im neugotischen Stil errichtet. 1907 bekam Wald einen eigenen Friedhof und wurde zur Expositurkirche erhoben. 1909 brannte die Kirche abermals. In den Jahren 1911 und 1912 wurde sie von Baumeister Hörmann aus Mötz restauriert. Dabei bekam sie ihr heutiges Aussehen. Die letzte Innenrestaurierung wurde 1982 abgeschlossen.
Die Kirche ist ein im Kern gotischer Bau, der neugotisch umgebaut wurde. Der Chor ist eingezogen und im Süden ist ein im Kern gotischer Kirchturm mit spitzbogigen Schallfenstern vorgestellt. Auf dem Kirchturm ist ein achteckiger Aufsatz mit Pyramidendach. An der Westfassade ist über dem Portal ein Baldachin.
Das Langhaus ist vierjochig und tonnengewölbt mit Spitzkappen und Netzrippen. Das Gewölbe lagert auf Wandpfeilern mit Runddiensten. Ein spitzbogiger Triumphbogen trennt das Kirchenschiff vom einjochigen Chor. Dieser hat einen 5/8-Schluss. Das südliche Portal ist rundbogig. Die Malerei auf dem Triumphbogen malte Rafael Thaler im Jahr 1931. Sie zeigt einen Gnadenstuhl sowie die Kirchenväter.
Die Altarausstattung stammt aus der Bauzeit. Auf dem Hochaltar steht eine Schnitzgruppe, die Jesus mit dem ungläubigen Apostel Thomas darstellt. Die Kanzel stammt von einem Künstler namens Hinterholzer aus dem Jahr 1913.
Quelle: (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Expos...)
Herzlich bedanken möchte ich mich hiermit beim freundlichen Mesner sowie bei meinem Begleiter!
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