Lindener Filmgeschichten 2_Stunde Null
Автор: MedienwLinden
Загружено: 2025-11-05
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Autorenfilm von Hans-Jürgen und Shawn Hermel aus der Kurzfilmsammlung "Lindener Filmgeschichten" zum 900. Geburtstag von Linden
Das Kriegsende in Linden: Am 10. April 1945 fahren Panzer durch die Limmerstraße. Amerikanische Soldaten befreien Hannovers Stadtteil Linden vom Faschismus. Am Straßenrand winkende Menschen. Vorwiegend ausländische Frauen, freudig erregt, sie sind befreit, ihre schreckliche Zwangsarbeit ist beendet, sie haben überlebt.
Lindener Bürger hatten die Schutzräume in Bunkern und Kellern verlassen. Zumeist alte Männer, Frauen und Kinder. Der Krieg war aus, er war verloren. Ein Neuanfang in dem zerstörten Stadtteil war schwer vorstellbar. Zeitzeugen erinnern an diese Stunde Null und erzählen wie es dazu kam in den Jahren zuvor.
Elend und Not herrschten in Hannovers Arbeiterviertel Linden. Nachwirkungen des verlorenen 1. Weltkriegs. Wirtschaftlicher Niedergang, Inflation, hohe Arbeitslosigkeit. Die Nationalsozialisten täuschten die Menschen, versprachen Besserungen und wurden 1933 an die Macht gebracht. Konsequent zerschlugen sie die Strukturen im Stadtteil und die traditionell starke Arbeiterbewegung. Doch viele Bewohner lassen sich blenden, wechseln die Seite und hängen die Hakenkreuz-Fahne raus.
Nur noch wenige Zeitzeugen leben und können ihre Erinnerungen zur „Stunde Null“ schildern. Sie erlebten den ungehinderten Einmarsch der Amerikaner. Heute sind sie im Rentenalter. Sie berichten von ihren Erlebnissen mit der NS-Gewaltherrschaft, vom Kriegsende, und wie es danach weiterging, inwieweit der „Tag der Befreiung“ für sie einer war.
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