Schweinfurt (SW) Glocken der kath. Pfarrkirche Maria Hilf in der Gartenstadt (Turmaufnahme)
Автор: glockenzeit
Загружено: 2021-07-17
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Vier Glocken beherbergt der stattliche Turm der kath. Pfarrkirche Maria Hilf in der Schweinfurter Gartenstadt. Nachdem der Rohbau des modernen Gotteshauses zum Jahresende 1955 fertiggestellt worden war, begann man bald mit der Ausstattung des neu geschaffenen Kirchenraumes. In der riesigen Turmhalle sollten vier Glocken ihren Platz finden, welche nach großzügigen Spenden gemeinsam mit den fünf Glocken der nahegelegenen Pfarrkirche St. Anton im Jahr 1956 in der Passauer Glockengießerei Perner entstehen konnten. Alle Instrumente weisen an der Flanke moderne Reliefs ihrer Patrone auf. Das typisch kernige Klangbild der Pernerglocken aus dieser Zeit in Verbindung mit der günstigen Akustik der riesigen Turmstube lässt, weithin hörbar, ein Geläute von großer Klangfülle entstehen.
Gl. 1 | Herz-Jesu-Glocke | e' | 1250 kg | 1260 mm | Rudolf (II.) Perner, Passau (1956)
Gl. 2 | Marienglocke | g' | 700 kg | 1060 mm | Rudolf (II.) Perner, Passau (1956)
Gl. 3 | Josefsglocke | a' | 500 kg | 940 mm | Rudolf (II.) Perner, Passau (1956)
Gl. 4 | Friedenskönigin | c'' | 300 kg | 780 mm | Rudolf (II.) Perner, Passau (1956)
Auch wenn die Gartenstadt bereits in der Zwischenkriegszeit ab den 1920er Jahren entstand, begann man erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges, 1945, mit der Umgestaltung des ehemaligen Kindergartengebäudes zur Notkirche St. Anton. Nachdem durch vielseitige Bemühungen der Franziskanermöche zwischen 1950 und 1952 in der Deutschhöfer Straße die Pfarrkirche St. Anton entstehen konnte, wurde die Notkirche zunächst zur Filiale von St. Anton, bevor später die Pfarrei Maria Hilf gegründet werden konnte. Als sich die Zahl der Gemeindemitglieder immer mehr erhöht hatte, sollte die alte Notkirche schließlich durch ein ansehnliches Gotteshaus ersetzt werden. Unter Leitung des Schweinfurter Architekten Krammer entstand die Maria-Hilf-Kirche nach einjähriger Planungsphase von 1955 bis 1956, und konnte im Oktober 1956 konsekriert werden. Im Untergeschoss der schlichte Hallenkirche befindet sich unter anderem der Gemeindesaal. Während der Kirchenraum zu beiden Seiten durch die Glaswand belichtet wird, konzentriert sich die Gestaltung ganz auf das riesige Altarbild, welches Maria mit dem Jesuskind darstellt und bei einer der Sanierungen in den 1990er Jahren entstand. Zum 50-jährigen Kirchweihjubiläum fand im Jahr 2006 eine Umgestaltung des Kirchenraumes statt, der Taufstein wurde in den Eingangsbereich versetzt, eine Pièta aufgestellt und die Seitenkapelle im Turmraum neu gestaltet. Seit 2009 bildete Maria Hilf mit der Mutterpfarrei St. Anton eine Pfarreiengemeinschaft, bevor 2017 die Stadtpfarrei Schweinfurt, welche alle katholischen Gemeinden umfasst, errichtet wurde.
Ablauf des Videos:
00:00 Führung durch die Kirche, Eindruck des Geläutes
01:30 Einzelglocken
07:55 Läuten aller Glocken
Herzlich danken möchte ich Christian Starodub für die freundliche Ermöglichung der Aufnahme.
Quelle zur Geschichte des Kirchenbaus, abgerufen am 17.07.2021:
https://www.stadtkirchesw.de/gemeinde...
Text, Ton, Bild und Informationen zu den Glocken: Ben Schröder, "Glockenzeit". Verwendung nur mit Genehmigung des Verfassers.
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