(142) Ist dieser Atemzug christlich oder buddhistisch? 15. Januar 2021
Автор: Мухо Ньолке
Загружено: 2021-01-14
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Kommentar A: "Im Zen geht es um das Loslassen von Dingen und Gedanken. Wenn man die Dinge und Gedanken ziehen lässt, dann lassen auch die Emotionen nach, die man mit diesen Dingen verbindet - z. B. mit Beruf, Hobbys, Partner, Freunde, am Ende sogar Zen selbst. Und wenn das so ist, wird das Leben dann nicht langweilig, oder schlimmer noch: Gerät man nicht in Gefahr, an sich selbst vorbeizuleben oder sich zu belügen?
Denn jeder Mensch ist doch eine Persönlichkeit, ein Individuum mit Wünschen, (Ab-)Neigungen, Talenten? Wie kann man dem im Zen noch gerecht werden, wenn man alles loslässt?"
Kommentar B: "Hallo Muho, kann ein Christ authentisches Zazen üben oder muss er zum Buddhismus „konvertieren.“ Ist eine „Doppelbeheimatung“ in Buddhismus und Christentum möglich?"
Kommentar C: "Ich fühle mich dem Buddhismus nicht so nahe wie Jesus. Es gibt Wüstenpflanzen und Dotterblumen am Bach - Jedes gehört irgendwohin, genau auf dem Platz dem Gott ihm zugetragen hat.
Das ist weder gut noch schlecht... es ist wie es ist ! Ich habe Deinen Kanal abonniert - weil...? Ich weiß es nicht! Freue mich über jeden Beitrag von Dir."
Kommentar D: "Ich möchte als Laie auch noch meinen Senf abgeben: Kloster = Alltag. Paradies = Alltag. Ehe = Alltag. Beruf = Alltag. Überall = Alltag. Alltag ist Augenblick. Augenblick ist Gegenwart Gottes.
Und dazu passend habe ich im Zen gelesen: "Offene Weite - nichts von heilig". - ...und in dieser Erfahrung sind wir ganz Allein.
Ich bin 65 Jahre und in München geboren (röm.kath.) und aufgewachsen - und genauso lange hat es gedauert bis ich o.g. erfahren durfte. Was bleibt ist Stille!"
Kommentar E: "Mir war nicht klar, dass die Frage der Wiedergeburt (also gibt es sie, oder eben nicht) so ambivalent gesehen werden kann. Ich dachte immer, das gehört beim Buddhismus dazu, gerade bei Lehrern usw. Oder kommt das auf die jeweilige Schule an?
Finde ich auf jeden Fall erfrischend, dass du sagst, du siehst das neutral. Hätte ich jetzt ehrlich gesagt nicht so erwartet (kenne das nur vom Christentum her, da gibts eben Dinge, an denen man nicht "rüttelt", weil sonst das ganze Konstrukt keinen Sinn mehr macht).
Wie ist das denn (falls du da einen Überblick hast).. ist man mit der Ansicht eher in der Unterzahl?
Und bist du im Kloster da auch mal mit jemandem 'aneinander geraten', als Schüler oder dann als Lehrer/Abt, weil du das für dich eben nicht klar beantworten konntest?
Vielleicht noch als Ergänzung... ich frage das auch, weil mich der Buddhismus irgendwie noch ziemlich verwirrt. Wann ist man denn Buddhist? Auf die Frage habe ich in Foren oder auf Facebook bisher immer nur eine Antwort bekommen wie "warum brauchst du ein Label?". Das hilft mir aber irgendwie nicht weiter. Was macht denn jemanden zum Buddhisten? Ich dachte immer, der Glaube an Wiedergeburt z.B. gehört da essenziell dazu (so wie es im Christentum ja irgendwie keinen Sinn machen würde, nicht an ein ewiges Leben oder die Dreifaltigkeit zu glauben).
Wann bin ich Buddhist? Und wann bin ich vielleicht einfach nur interessiert? Und wo ist der Unterschied bzw. wo würdest du da die, vielleicht fließende, Grenze ziehen (auf Laien bezogen - wenn man im Kloster lebt ist es ja klar)?
Was zum Buddhismus gehört definiert ja vielleicht auch jede Schule anders? Muss Buddhismus irgendeine Art von Glaube beinhalten, oder gibt es auch einen Buddhismus, der sozusagen säkular ist und ohne Glaube auskommt? Mich verwirrt das wirklich total. Sorry, wenn da jetzt viel Geschwurbel dabei war. Aber bisher konnte mir das irgendwie noch niemand konkret beantworten."
Spendenlink? Danke, dass Du danach fragst: https://muhode.hatenablog.com/entry/1...
#Zen
#Buddhismus
#Christentum
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