[Spendenaufruf] Existenz in der Ahr fortgespült - Schaustellerbetrieb Himmes
Автор: 56aktuell
Загружено: 2021-08-07
Просмотров: 1828
Das Hochwasser an der Ahr hat mehr als 140 Todesopfer gefordert. Hunderte Existenzen sind zerstört, tausende Menschen betroffen.
Das Schicksal der Schaustellerfamilie ist eines der unzähligen Schicksale der Flut.
Wie können wir wirklich helfen?
Die dramatischen Bilder aus den von den Sturzfluten, Hochwasser und Schlamm zerstörten Katastrophengebieten lassen viele von uns und auch mich nicht los. Vor allem, weil ich am Mittwochabend im Ahrtal die Wucht der Fluten und die innerhalb von Minuten stark steigenden Pegel selbst hautnah erlebt habe. Viele der Orte, die jetzt nahezu komplett zerstört sind, haben wir auf unserer „Flucht“ aus dem Tal am Abend und bis in den frühen Morgen hinein noch im Originalzustand gesehen. Die Bilder aus dem Katastrophengebiet in allen Medien lösen in mir das starke Bedürfnis aus, helfen zu wollen, wahrscheinlich auch, weil diese Nacht eine starke emotionale Verbindung geschaffen hat oder weil es bei uns am Ende auch sehr knapp war – nur Minuten später, wären wir wahrscheinlich nicht mehr durch das steigende Wasser gekommen.
Es gibt viele tragische Schicksale im gesamten Kreis Ahrweiler (natürlich auch in den anderen beiden stark betroffenen Kreisen Bitburg-Prüm und Rhein-Erft, aber wie gesagt: das Erlebte ist nun mal noch ein Stück näher). Mehr als 60 Menschen haben dort ihr Leben verloren – wie viele der Vermissten nachher diese Zahl noch erhöhen werden ist noch absolut offen. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen, Freunden und Nachbarn, die den vergeblichen Kampf um das Leben teilweise sogar miterleben mussten und nichts tun konnten. Tausende Menschen sind betroffen, viele haben alles verloren. Helfen würde ich gerne jedem, aber das ist unmöglich.
Besonders betroffen gemacht hat mich ein Schicksal im „Epizentrum“ Schuld in dem die Ahr bis auf über 8 Meter anstieg und mehrere Häuser wegriss. Mehr durch Zufall entdeckte ich im Netz das Video der Schaustellerfamilie Himmes. Die Familie lebt in Schuld und hat - wie alle Schausteller – durch die Coronakrise seit Weihnachten 2019 keine Einnahmen und auch nur marginale Förderung. Kurzum: diese Familie hat die „größte Krise seit dem 2. Weltkrieg“, so die Kanzlerin, gerade so „überlebt“ und eben zarte Hoffnungsschimmer gesehen, mit sinkenden Coronazahlen wieder rausfahren zu können, um ihren traditionell tief verwurzelten Beruf endlich wieder mit Leidenschaft ausüben zu können.
Und dann kommt das Wasser und zerstört in Minuten die komplette Existenz!
Nichts ist übrig, außer einem Transporter, der zwar tief im Wasser stand, aber mit schaustellerischem Geschick wieder wenigstens ans Laufen gebracht werden konnte. Ansonsten ist alles weg, das Haus darf nicht betreten werden und darin wird auch alles kaputt sein.
Zurzeit rollt eine Welle der Hilfsbereitschaft als nächste Welle auf das Ahrtal zu. Kleiderspenden sind vor Ort nach Angaben der Hilfsorganisationen bereits in ausreichender Menge eingetroffen, benötigt werden aktuell maximal Dinge des täglichen Bedarfs, wie Drogerieartikel oder Handtücher und Bettwäsche werden. Noch mehr aber wird schlicht und einfach Geld benötigt. Ich persönlich würde gerne konkret dieser Schaustellerfamilie (und dem Ort Schuld) helfen. Für die, die mich nicht persönlich kennen: ich bin seit 25 Jahren Marktmeister des Bartholomäusmarktes in Bad Ems – das erklärt wahrscheinlich die zweite starke emotionale Bindung und Affinität für gerade dieses Schicksal. Wenn euch die dramatischen Sekunden im Video in denen die Familie die komplette Existenz verliert ähnlich berühren, teilt bitte diesen Beitrag und spendet auf folgendes in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel eingerichtete Spendenkonto:
Empfänger: Hoffnung für Familie Himmes und Schuld
IBAN: DE97577615910135311510
BIC: GENODED1BNA
Verwendungszweck: Spende Hochwasserhilfe Himmes /Schuld
Jeder noch so kleine Beitrag hilft. Das Geld kommt 1: 1 bei der Schaustellerfamilie Himmes an, die ihr komplettes Hab und Gut, die ganze Existenz, jede Perspektive verloren hat. Viele von euch kennen die Familie Himmes persönlich mit ihrem Entenangeln, Pfeilwerfen und dem Kinderkarussell von Volksfesten im Westerwald, in der Eifel, und an der Mosel. Aber auch zum Beispiel durch den Bartholomäusmarkt in Bad Ems oder den Michelsmarkt in Nassau. Sollte mehr als der notwendige Betrag für einen Neustart erreicht werden, kommt das gespendete Geld ausschließlich weiteren Hilfsbedürftigen in Schuld zugute. Wenn ihr nicht spenden wollt, dann teilt doch bitte das Video mit diesem Beitrag, das hilft auch. Oder spendet auf ein anderes der zahlreichen Spendenkonten, die man auf der Seite des Kreises Ahrweiler finden kann.
Die ersten 100 Euro sind jedenfalls hier eingezahlt 😉. Meine Gedanken sind bei euch – und bei allen anderen Betroffenen.
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео mp4
-
Информация по загрузке: