Albisheim/Pfrimm (KIB) - Peterskirche - Einzelläuten & Plenum
Автор: GlockenHZ
Загружено: 2014-12-16
Просмотров: 3766
Einzelläuten und Plenum der evangelischen Peterskirche von Albisheim an der Pfrimm (Verbandsgemeinde Göllheim, Donnersbergkreis).
Disposition:
1 d¹, 2003 Gebr. Rincker, Sinn - Christus | Molloktav
2 g¹, 1958 Bochumer Verein - Johannes | Duroktav
3 a¹, 1958 Bochumer Verein - Lukas | Septim
4 h¹, 1958 Bochumer Verein - Markus | Sext
5 d², 1958 Bochumer Verein - Matthäus | Sext
Motiv: Eo cum lucernae meae
Das je nach Sichtweise umstrittenste oder auch schönste Geläut der Pfalz wurde 1958 von Theo Fehn disponiert und vom BVG in unterschiedlichen Rippen gegossen. Für die große Glocke war erst knapp 50 Jahre später genügend Geld vorhanden. Fehn bemerkte in seinem damaligen Gutachten, „daß hier mit den Dispositionsmöglichkeiten wohl einstweilen der Stahlguss den Bronzeguss überrundet hätte.“ Vom Beratungsausschuss für das deutsche Glockenwesen wurde es dagegen abgelehnt.
Zum Gottesdienst läutet das Plenum (07:21), ansonsten dienen:
Glocke 1 als Totenglocke (05:16)
Glocke 2 als Abendglocke (04:00)
Glocke 3 als Mittagsglocke (02:55)
Glocke 4 als Vaterunserglocke (01:38)
Glocke 5 als Taufglocke (00:42)
Inschriften:
Glocke 1: „Mir ist gegeben alle Gewalt, im Himmel und auf Erden“
Glocke 2: „Wir verkündigen euch/daß Gott Licht ist/und in ihm ist keine Finsternis“
Glocke 3: „Man muß Gott mehr gehorchen/denn den Menschen“ sowie „Im Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges stiftete mich August Gümbel erneut der Prot. Kirchengemeinde Albisheim an der Pfrimm“
Glocke 4: „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt“
Glocke 5: „Gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie“
Die erste Erwähnung der Albisheimer Kirche liegt im Jahr 835, jedoch an einem unbekannten Standort. Am heutigen Platz wurde 1723 eine Kirche erbaut. Sie und übernahm ein Sakramentshäuschen und einen Portalstein der alten Kirche (letzterer trägt ein Abbild des Apostels Petrus). Da dieses Gebäude bereits 1792 derart baufällig war, wurde es abgerissen und 1793 in seiner heutigen Gestalt neu aufgebaut. 1843 wurde die Zwiebelturm-Spitze im Zuge einer Turmerhöhung durch die heutige ersetzt. 1930 stabilisierte man den Turm wegen Rissen mit Stahlspangen. Nach Kriegsschäden wurde die Kirche 1950 instand gesetzt und unter Pfarrer Heinrich Gilcher 1965-1967 umfassend saniert, zuletzt 1997 nach einer Spende der Ehrenbürgerin Yvonne Vogt-Gümbel.
Ich danke ganz herzlich dem Pfarrer für die spontane Erlaubnis zum Sondergeläut und dem Küster für seine Geduld! Ursprünglich wollte ich nur eine Außenaufnahme machen, was sich aber angesichts des ansteigenden Windes und der direkt hinter dem Kirchhof verlaufenden Bundesstraße schnell als nicht machbar erwies. Daher hatte ich auch kein freies Stativ mehr, geschweige denn Gehörschutz; meine Videokamera filmte also „auf dem Rücken“ bzw. Akku, und eine Kompaktfotokamera auf einem Tischstativ (dabei machte sich das geringere Gewicht und der schlechtere Bildstabilisator deutlich bemerkbar). Aus diesem Grund entstand ein Video in einem für mich ungewöhnlichen Stil, das durch einige Impressionen der Kirche im schönen Zellertal hoffentlich dennoch sehenswert geworden ist.
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео mp4
-
Информация по загрузке: