The Cure of Melancholy
Автор: Robert Crow
Загружено: 2021-04-01
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The cure of melancholy:
Ausblicke aus einem verfinsterten Raum
text: compiled by Robert J. Crow from Robert Burton’s The Anatomy of Melancholy, 1621
music: Robert J. Crow (composition), Norbert Math (electronics)
speaker: Johann Leutgeb, soprano: Ingrid Haselberger
violins: Mihály Norbert Simó, Yan Lok Hoi; viola: Josef Hundsbichler; cello: Maike Clemens
camera: Peter Muzak, Christoph Uiberacker
Video: Chris.Ui (Cristoph Uiberacker)
A production of clang.bilder, New Music Projects NÖ
gefördert durch Kultur Niederösterreich, GFOEM, SKE Austro mechana
'The Cure of melancholy‘ der eher vernachlässigte zweite Band der großen Renaissanceabhandlung über seelische Umnachtung - Burtons Anatomy of Melancholy, 1621- gilt nicht der Dunkelheit, sondern dem Blick hinaus. „I write of melancholy to avoid melancholy“, schreibt Burton. Aus den Tiefen seiner eigenen Erkrankung schweifen seine Gedanken über die Musik der Sphären, die Magie der Steine, des Wassers, das Halluzinieren, die Heilsäfte, wohltuende Gerüche, die Freuden der Natur, des Schlafes, der Neugierde, über Zauber und Naturgeister wie über die unbeantworteten Fragen der aufkeimenden Wissenschaft. Gedankenfragmente aus diesem Werk dienen als gesprochene Glossen zu einem erweiterten ‘Streichquartett’: ein Dialog mit dem ‚alter ego‘ des Schriftstellers – verkörpert durch eine Singstimme – die melancolia lacrymosa – die ihn begleitet, tröstet, zustimmt, widerspricht.
Die Performance bildet den Fokus eines multimedialen Projekts The cure of melancholy: Ausblicke aus einem verfinsterten Raum, (Kuratorin: Christine Janicek), das im Kunstraum Nestroyhof Wien www.kunstraum-nestroyhof.at ab 24. März 2021 stattfindet. Die Ausstellung besteht aus Werken von aus den Bereichen Grafik, Fotografie, Bildhauerei, Raumkunst, Objets trouvés, Aquarell und Malerei von Verena Crow, Gottfried Hundsbichler und Annelies Oberdanner. Die gesprochenen und gesungenen Worte des Stücks werden auch in die Ausstellung eingebaut, sowohl optisch - durch Projektionen als auch akustisch durch gesprochene Textfragmente, die in eine Klanginstallation integriert werden. Diese Soundscape wird durch Klangquellen ausgelöst, welche flüchtige Audioevents unvorhersehbar aus verschiedenen Orten des Raumes nach dem Zufallsprinzip erklingen und zerstäuben lassen: Gegensatzpaare, widersprüchliche Stimmungen, natürlich, artifiziell, das Bedrohliche der inneren Erstarrung sowie der Trost einer lichten Außenwelt.
Die Musikperformance bündelt die verschiedenen optischen, textlichen und klanglichen Bezugspunkte des Projekts: Aus einem ‚Streichquartett‘ wird multi-mediales Musiktheater.
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