GRAZ-JAKOMINI (A-G) Pfarrkirche Sankt Josef - Vollgeläute
Автор: Josefglocke
Загружено: 2013-12-08
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Die Josefskirche, offiziell Sankt-Josefs-Jubiläumskirche, wurde von 1903 bis 1908 als Jubiläumskirche des diamantenen Priesterjubiläums Papst Leos XIII und des goldenen Regierungsjubiläums Kaiser Franz Josefs I 1898 geplant und genau zehn Jahre später eingeweiht. Die Kirche ist außerdem eine Votivkirche des heiligen Josef, wie es aus der Festschrift der Baugeschichte hervorgeht.
Die Glocken der Josefskirche zählen zu den Größten der Stadt Graz. Die Josefsglocke ist die größte Stahlglocke der Steiermark gemeinsam mit der b° von Hengsberg (beurteilt am Schlagton). Gemeinsam mit den großen Glocken der Münzgrabenkirche, der Mariatroster Basilika und des Domes ist sie die zweitgrößte Glocke der Stadt. Übertroffen werden diese nur noch von der „Liesl“ am Schlossberg. Nicht nur die Glocken dürfen zu den größten der Stadt gezählt werden, auch die Kirche zählt zu den größten Kirchen von Graz. Die Schifflänge beträgt 48,3 Meter, die Breite 27,1 Meter und die Turmhöhe stattliche 80,3 Meter. Das Kirchenschiff fasst über 2300 Personen. Bis zum ersten Weltkrieg hing im Turm der Josefskirche ein Geläute mit dem Gesamtgewicht von 5931 Kilogramm und den Tönen b°, d‘, f‘, g‘, b‘, gegossen 1907 von Johann Grassmayr aus spanischen Kanonenkugeln aus der Zeit des polnischen Thronfolgekrieges um 1734-1738. Die Legierung betrug 88% Kupfer und 12% Zinn. Bereits zu Beginn des ersten Weltkrieges mussten die Glocken abgenommen und eingeschmolzen werden. Daraufhin goss im Jahre 1922 die Kapfenberger Firma Böhler vier neue Stahlglocken. Die Orgel wurde 1909 von Matthäus Mauracher mit zwei Manualen und 29 klingenden Registern erbaut. In den beiden Weltkriegen blieb die Kirche trotz ihrer Nähe zum Ostbahnhof komplett unbeschadet. In den Jahren 2003 – 05 wurde die Kirche und auch die Läuteanlage saniert. Der Holzglockenstuhl blieb allerdings unverändert und auch das Joch der alten, kleinen Johannesglocke hat sich noch erhalten. Seit der Sanierung tragen die zwei großen Glocken Obergewichte und die Josefsglocke bekam einen neuen Klöppel.
Gießer: Firma Böhler, Kapfenberg 1922
Glocke 1:
Name: Josefsglocke
Schlagton: b°
Gewicht: 3000 kg
Durchmesser: 189 cm
Glocke 2:
Name: Marienglocke
Schlagton: d‘
Gewicht: 1550 kg
Durchmesser: 136 cm
Glocke 3:
Name: Antoniusglocke
Schlagton: f‘
Gewicht: 920 kg
Durchmesser: 115 cm
Glocke 4:
Name: Leopoldsglocke
Schlagton: g‘
Gewicht: 650 kg
Durchmesser: 100 cm
Gesamtgewicht: 6120 kg
Motiv: Salve Regina
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