2. Teil von 6: Fischerdorf Freest, unterwegs mit Dirk Mitzlaff, einer der letzten Fischer.
Автор: hille Tieden
Загружено: 2021-04-09
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Die Geschichte der Fischerteppiche kann heute Mut machen, denn sie ist aus der Not entstanden. In der Zeit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre und einem totalen Fangverbot haben die Fischer angefangen erfolgreich Teppiche zu knüpfen. Daraus hat sich bis heute ein immaterielles Kulturgut und eine identitätsstiftende Handwerkskunst entwickelt. Heute, wie damals müssen sich viele Menschen umorientieren & neue unbekannte Weg gehen. Ob Coronakrise oder der Rückgang der kleinen Küstenfischerei durch Wassererwärmung, Überdüngung der Ostsee & zunehmender Habitatzerstörung, müssen Betroffene gegen Existenzängste angehen und nach neuen Wegen suchen. Das Morgen in den Fischerdörfern ist ungewiss. Auch heute, wie vor 90 Jahren, sehen sich die Vorpommerschen Fischer wieder mit Fangstopps konfrontiert. Diese Ungewissheit ist der Nährboden für Frustration, die sich u.a. im Wahlverhalten bemerkbar macht. Umso mehr braucht es positive Beispiele und praktische Taten, die den Heimatbegriff im obigen Sinne progressiv besetzen.
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