FVV 30 r1 - Ferrovia della Val Venosta - Tra Marlengo, Tel e Plaus - Inverno - 50p - YT 3
Автор: Giovanni De Zordo
Загружено: 2024-05-31
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Die Vinschgauer Bahn ist eine 60 Kilometer lange normalspurige Nebenbahn in Südtirol (Italien). Sie verläuft in Ost-West-Richtung durch den Vinschgau entlang der Etsch von Meran bis Mals. Die Bauarbeiten, die Anfang 1904 unter der Leitung des Ingenieurs Constantin Ritter von Chabert begannen, wurden in etwas mehr als zwei Jahren abgeschlossen und die Strecke am 1. Juli 1906 eröffnet. Ab demselben Zeitpunkt wurde der Betrieb der gesamten Strecke von Bozen nach Mals, deren Bau auf das Jahr 1881 zurückgeht, von den Konzessionsgesellschaften an die Österreichischen Kaiserlichen und Königlichen-Staatsbahnen (kkStB) übertragen. Sie war als erster Teil einer Alpentransversale entlang des Reschenpasses geplant, wurde aber in ihren nördlichen Abschnitten nie fertig gestellt. Die Verlängerung nach Landeck (A) über den Reschenpass wurde 1907 mit einem neuen Projekt erneut in Erwägung gezogen, 1909 überarbeitet und weiter detailliert, doch daraus wurde nichts. Der Bau der Strecke Landeck-Malles/Mals wurde 1918 aus militärischen Gründen genehmigt, aber die am 1. April von Landeck aus begonnenen Arbeiten gingen nur wenige Kilometer weit und wurden am 31. Oktober 1918 wegen des Zusammenbruchs der österreichisch-ungarischen Monarchie eingestellt. Auch die Verbindung in die Schweiz durch das Münstertal von Mals/Glurns nach Zernez (RhB-Bahnhof) hatte nie eine reelle Chance auf Realisierung, obwohl sie mehrfach und zu verschiedenen Zeiten in Betracht gezogen wurde. Die Hauptmerkmale der Strecke lassen sich wie folgt zusammenfassen: ein sehr steiler und kurvenreicher erster Abschnitt von Meran nach Tel/Töll, gefolgt von langen, flachen Geraden entlang der Etsch, die von scharfen Kurven unterbrochen werden, um den Flussschleifen nach Kastelbell zu folgen, und von dort aus wieder hinauf entlang der engen Etsch nach Latsch/Laces. Die nächsten Rampen befinden sich kurz vor Silandro/Schlanders und nach dieser Station fast bis Lasa/Laas. Nach langen, flachen Geraden und schwungvollen Kurven nach Sluderno/Schluderns steigt die Strecke auf dem letzten Stück nach Mals wieder an. An den steilsten und kurvenreichsten Stellen weist die Strecke eine Steigung von 28 Promille auf, und die Kurven haben einen Mindestradius von 189 m, typisch für die ergänzenden Gebirgsstrecken der KuK.St.B. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahmen die italienischen Staatsbahnen die Strecke und betrieben sie 72 Jahre lang ununterbrochen, zunächst mit ehemaligen österreichischen Dampflokomotiven der Gruppe FS 893 (ehemals KuK.St.B. 178) und FS 877 (ehemals KuK.St.B. 199). Nach dem Zweiten Weltkrieg dominierten auf der Strecke die allgegenwärtigen Dampflokomotiven der Baureihe FS 740 zusammen mit den Breda-Dieseltriebwagen Aln 556.2200 und in den letzten Jahren auch die Triebwagen Aln 668.1700. Nach ihrer Stilllegung im Jahr 1990 wurde die Strecke vollständig renoviert und 2005 auf der ursprünglichen Trasse wiedereröffnet. Heute wird sie von der SAD für den Bahnbetrieb und von der STA (Strutture Trasporto Alto Adige) als Eisenbahninfrastrukturunternehmen betrieben. Derzeit verkehren 11 (ursprünglich 12) Gelenktriebwagen des Typs ATR 100 (GTW 6-2), die von der Schweizer Firma Stadler gebaut wurden.
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