Kohlenwasserstoffe Folge 1von4 Kunststoffe in der Technik 1v2
Автор: mehmetayse
Загружено: 2012-04-17
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Kohlenwasserstoffe Folge 1von4 Kunststoffe in der Technik 2v2
Kohlenwasserstoffe Folge 2von4 Fossile Energieträger 1v2
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Kohlenwasserstoffe Folge 3von4 Makromoleküle in Natur & Technik 1v2
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Kohlenwasserstoffe Folge 4von4 Aromatische Verbindungen 1v2
Kohlenwasserstoffe Folge 4von4 Aromatische Verbindungen 2v2
Kohlenwasserstoffe: Kunststoffe in der Technik
Folge 1 von 4 Autor: Horst Wisniewski, ein Film von Anita Bach Stand: 13.04.2012
Maßgeschneiderte Massenware? Das muss kein Widerspruch sein. Zumindest nicht, wenn es um Kunststoffe geht. Im Lauf eines knappen Jahrhunderts haben Chemiker gelernt, aus simplen Kohlenwasserstoffen eine immer breitere Palette künstlicher Werkstoffe mit bedarfsgerechten Eigenschaften herzustellen.
Rund elf Millionen Tonnen unterschiedlichster Kunststoffe werden jährlich in Deutschland verarbeitet. Obwohl die Verpackungsindustrie mit einem Anteil von etwa 35 Prozent nach wie vor der größte Kunststoffverbraucher ist, haben die Designer-Werkstoffe aus der Retorte längst alle Wirtschaftsbereiche erobert. Neben dem Baugewerbe, das weitere 24 Prozent des Verbrauchs ausmacht, verspricht vor allem die Fahrzeugindustrie wachsende Absätze. Durch den Trend zum Leichtbau dürften die Autohersteller ihren Anteil von derzeit etwa neun Prozent künftig deutlich steigern. Dasselbe gilt für die Elektro- und Elektronikbranche, die aktuell etwa 6,5 Prozent der in Deutschland jährlich eingesetzten Kunststoffmenge verarbeitet. Vergleichsweise bescheiden nehmen sich dagegen die Verbrauchsanteile anderer Branchen aus: Auf Haushaltswaren entfallen 2,9, auf Möbel 3,8 auf die Landwirtschaft 3,1 und auf die Medizin 2,1 Prozent.
Keine Frage, Kunststoffe haben handfeste Vorteile. Sie sind leicht, witterungsbeständig, bestens formbar, stabil und lassen sich günstig produzieren. Doch kein Licht ohne Schatten: Der zunehmende Plastikverbrauch birgt erhebliche Umweltrisiken: Die Deponien quellen über, Kunststoffreste vermüllen die Weltmeere und gefährden den Fischbestand, Materialzugaben und Weichmacher vergiften Nahrungsmittel und Kinderspielzeug, die unsachgemäße Abfallverbrennung setzt toxische Stoffe frei. Steht damit nicht zu befürchten, dass uns die Problemplaste über den Kopf wächst und irgendwann dem ganzen Planeten den Garaus macht?
Wohin mit dem Plastikmüll?
Zum Glück hat Gesetzgebung entschlossen reagiert. Abfallrichtlinien und das Kreislaufwirtschaftsgesetz haben wirksame Instrumente zum Schutz der Umwelt und wertvoller Ressourcen geschaffen. So werden von den etwa fünf Millionen Tonnen so genannter Endverbraucher-Kunststoffabfälle, die sich jährlich in Deutschland ansammeln, mittlerweile nur noch 100.000 Tonnen deponiert. 97 Prozent, also ungefähr 4,7 Millionen Tonnen, können entweder durch Verbrennen bei der Strom- und Wärmerzeugung oder als Grundstoff für neue Produkte verwertet werden.
Kunststoffe sind überall: im hochelastischen Tennisschläger, im leichten und drehfreudigen Ski, im atmungsaktiven Skianzug, in vielen Automobilteilen, im Computergehäuse, in modernen Datenspeichern und auch im künstlichen Hüftgelenk. Die Reihe der Beispiele ist endlos, denn immer neue Kunststoffe werden in den Chemielabors entwickelt. Anfangs hatten Kunststoffe den Ruf, minderwertige Ersatzstoffe zu sein. Heute gelten sie mit ihren vielfältigen und speziellen Eigenschaften als Hightechprodukte.
Informationen für Lehrer und Schüler:
Fakten, didaktische Hinweise, Literatur und Links zum Thema - alles was man für den Unterricht braucht. http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/s...
Quelle: bralpha
Kohlenwasserstoffe_12.03.19_13-45_bralpha Fossile Energieträger
Kohlenwasserstoffe_12.03.26_13-45_bralpha Makromoleküle in Natur und Technik
Kohlenwasserstoffe_12.04.16_13-45_bralpha Kunststoffe in der Technik
Kohlenwasserstoffe_12.04.24_08-30_bralpha Aromatische Verbindungen
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