Auf Nebenstrecken nach Bastia #2 Korsika
Автор: Thomas Tours
Загружено: 2024-03-19
Просмотров: 463
18.09.2023
Um 10 Uhr verlasse ich den Campingplatz in Garmisch und folge den kleinen Straßen in Richtung Fernpaß. Leider verschlechtert sich das Wetter zusehends und am Reschensee regnet es schon ordentlich. Ich halte nur kurz für das obligatorische Foto mit dem Kirchturm im See.
Vor mir liegt das berühmte Stilfser Joch, auf das ich mich so gefreut hatte. Es fehlte noch in meiner Pässe Sammlung und nun ist es endlich so weit, aber richtige Freude will aufgrund des starken Regens nicht aufkommen. So bleibt es bei einer wenig sportlichen Fahrt zum Gipfel wo ich trotzdem einen Stopp einlege um mir das Ganze von oben anzusehen. Schon beeindruckender Streckenverlauf.
Den Gardasee habe ich für heute abgeschrieben und so fahre ich über den bei Rennradfahrern berüchtigten Mortirolopass. Am Selfi Point am Gipfel, lege ich dann die voll beladene Maschine auf die Seite, Bein zu kurz. Kein Mensch, also Gepäck runter und Maschine aufrichten. Gerade als ich fertig bin und das Gepäck wieder an der Maschine ist, kommen zwei Motorradfahrer vorbei. Hätten die nicht 30 min früher kommen können?
Es ist schon spät und ich entschließe mich in Pisogne nach einem Hotel Ausschau zu halten. Die Lage am See verspricht schöne Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants mit leckerem Essen. Leider weit gefehlt, hier ist auch schon Saisonende und so finde ich nur eine Bleibe weit weg vom Seeufer im Hotel Total für 65 € die Nacht ohne Frühstück. Essen gibt es aus dem nächsten Supermarkt.
321nasse km gefahren
19.09.2023
Die ganze Nacht gab es Gewitter und so habe ich recht unruhig geschlafen. Inzwischen scheint aber wieder die Sonne und so bereite ich mein Frühstück auf der Dachterrasse neben meinem Zimmer. Perfekt!
Um 9:15 Uhr fahre ich los folge kleinen Nebenstraßen ohne Maut in Richtung Livorno. Google Maps führt mich, dank Autobahn vermeiden, über kleinste Wege, die teilweise unbefestigt sind. Ich überquere den Po und passiere verlassene Höfe bei Parma. Unterwegs gibt es viele Blitzer, aber auch die Carabinieri sind unterwegs präsent, lassen mich aber ohne Kontrolle passieren. Gegen Abend beziehe ich mein gebuchtes Hotel Gran Duca in Livorno fast direkt am Hafen, denn um 6 Uhr will ich mich schon in Richtung Fähre auf den Weg machen.
348 km gefahren
20.09.2023
Um 4.30 Uhr wache ich schon auf, innere Unruhe, also genügend Zeit für die Körperpflege. Um kurz nach 6 Uhr bin ich am Hafen, eine Einweisung ist faktisch nicht vorhanden. Ausweis und Bordkarte gezeigt und motorradtypisch einfach irgendwie ganz nach vorne gefahren. Nach einiger Zeit beginnt die Verladung. Die Maschinen sollen unbedingt auf den Seitenständer, gestellt werden, was ich aber wegen des hohen Maschinengewichts nicht machen, denn die 990 hat dort ein Problem mit der Befestigung des Seitenständers am Motorgehäuse. Ich stelle sie auf den Hauptständer mit dem Koffer ganz dich an der Wand und binde sie vorne und hinten an.
Die Überfahrt ist ruhig, nach dem Bordfrühstück (Rührei, Speck, Croissant und Cappuccino gehe ich an Deck. Die Liegestühle sind nett und so höre ich weiter mein Hörbuch. Zwischenzeitlich drösele ich sogar etwas weg.
Kurz vor Korsika kreuzen einige kleinere Delphine unseren Weg, manche springen verspielt aus dem Wasser, leider zu weit weg für ein gutes Foto. Als wir auf Korsika ankommen, regnet es wieder, aber trotzdem ist es angenehme 25 Grad warm. Nach 1426 km stehe ich auf korsischem Boden.
Ich halte kurz beim KTM-Händler in Bastia, für etwas Motoröl, aber der hat noch geschlossen, ausgiebige Mittagspause. So hole ich mir Motoröl an der nächsten Tankstelle. Ich fülle etwas zu viel ein, das mit dem Ölstand prüfen ist aber auch nicht so einfach bei der 990.
Ich fahre wegen des Regens direkt zum Campingplatz Aqua Dolce bei Saint Florent. Ist ein einfacher Platz, aber schön direkt am Strand ohne Durchgangsverkehr gelegen. Nach Saint Florent (dem Saint Tropez von Korsika) sind es knapp 2,5 km. Jetzt am Saisonende ist es beschaulich, der Platz macht deshalb auch bereits am 25.09. um 12 Uhr zu.
Ich bade gemütlich im Meer, das noch ca. 24 Grad hat und werde dann „kochen“. Es gibt Cevapcici als Fertiggericht (ein Klassiker), Salat und korsisches Bier habe ich auch schon organisiert.
Meine anschließende Nachtfotosession in Saint Florent endet im Gewitter. Ich muss lange auf eine kurze regenpause warten, den die 2,5 km zum Zeltplatz führen über offenes Gelände und ich habe keine Lust vom Blitz getroffen zu werden. Dank Regenradar App kann ich die Pause von ca. 20 min gut vorhersagen, muss aber einen kleinen Nachsprint hinlegen.
Zurück am Zeltplatz steht das Zelt ca.5 cm tief im Wasser (Anfängerfehler), aber zum Glück bleibt im Zelt alles weitestgehend trocken. So muss auch noch das Zelt im Regen ausgeräumt und versetzt werden. Dabei bewähren sich mal wieder die großen Alukoffer, die den Zeltinhalt schnell aufnehmen können.
Nur 51 km gefahren
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео mp4
-
Информация по загрузке: