🌄Bad Königshofen ⛪ St. Peter und Paul | Rhön-Grabfeld | Unterfranken | Bayern | Juli 2023 | DJI
Автор: mate
Загружено: 2023-09-09
Просмотров: 409
mate-POI´s: http://poi.mate.rocks
Bad Königshofen im Grabfeld (amtlich: „Bad Königshofen i.Grabfeld“) ist eine Kleinstadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld. Die 1974 zum Bad erhobene Kurstadt an der Fränkischen Saale liegt im Grabfeld zu Füßen der Haßberge und ist umgeben von den Naturparks Rhön und Thüringer Wald.
Der Ort wurde 741 erstmals urkundlich erwähnt. Allerdings war er bereits deutlich zuvor besiedelt. Dies zeigten Grabfunde aus der Zeit um 600 im Bereich der heutigen Festungstraße. In dem Gräberfeld sind teils christliche und teils heidnische Bestattungen vorhanden. Zu den Grabbeigaben zählten unter anderem ein Langschwert und diverse Tonwaren. Eine noch ältere Siedlung, die im 4. Jahrhundert bewohnt war, wurde an der Bamberger Straße nachgewiesen.
Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. Die Verleihung der Stadtrechte erfolgte in der Zeit um 1235. Königshofen war ab 1200 Eigentum der Grafen von Henneberg und kam durch zwei Erbteilungen der Linie Henneberg-Schleusingen in den Jahren 1347 und 1353 an die Erbtochter Elisabeth von Henneberg-Schleusingen († 1389), welche mit Graf Eberhard II. von Württemberg verheiratet war. Das 1131 von Gotebold II. von Henneberg gegründete Kloster Veßra hatte im Jahr 1219 Güter in einigen Orten um Köngishofen erworben. Eberhard II. verkaufte den Ort 1354 an das Hochstift Würzburg. Die Würzburger Bischöfe bauten Königshofen zu einer Festung aus.
Die Grafen von Henneberg-(Aschach-)Römhild erwarben die Burg und das Amt Königshofen im Jahr 1400 pfandweise, 1412 durch Kauf vom Hochstift Würzburg zurück. Im Jahr 1485 erfolgte die erste Teilung in der Römhilder Linie, wobei Königshofen an den römhildischen Teil unter Graf Friedrich II. von Henneberg-Aschach († 1488) fiel. Der Ort kam später durch Wiedereinlösung des Pfands an das Hochstift Würzburg zurück. Danach wurde die Stadt Sitz eines bischöflichen Amtmanns. Für das Jahr 1603 ist ein mittelalterliches Leprosorium in Bad Königshofen nachgewiesen, das Siechhaus genannt wurde.
Am 7. Oktober 1631 standen die Schweden unter Gustav II. Adolf vor der Festung Königshofen, die am 10. Oktober übergeben wurde. In den Jahren 1631 bis 1635 war Königshofen von den Schweden besetzt. Nach 1650 wurde die Stadt zu einer starken bastionären Festung ausgebaut.
Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde das Amt Königshofen 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert und im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen. Mit diesem fiel es 1814 endgültig an das Königreich Bayern.
Im Jahr 1893 wurde die Stadt mit der Grabfeldbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Königshofen war seit Beginn des 19. Jahrhunderts bayerische Kreisstadt und Sitz eines königlichen Landgerichts. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge geschändet und nach dem Krieg weitgehend abgerissen. Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Königshofen aufgelöst. Am 14. September 1974 wurde die Stadt zum Bad erhoben.
ie römisch-katholische Kuratiekirche St. Peter und Paul ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude, das in Aub steht, einem Gemeindeteil der Gemeinde Bad Königshofen im Grabfeld im Landkreis Rhön-Grabfeld (Unterfranken, Bayern). Das Bauwerk ist unter der Denkmalnummer D-6-73-141-101 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Die Kuratiekirche gehört zur Pfarreiengemeinschaft St. Martin im östlichen Grabfeld im Dekanat Bad Neustadt des Bistums Würzburg. Kirchenpatrone sind die Apostel Petrus und Paulus.
Der Vorgängerbau wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Teile aus dieser Zeit sind heute noch vorhanden. In der Zeit von Julius Echter von Mespelbrunn erfolgte 1603 eine Erhöhung des Chorturms und 1615 der Anbau einer Sakristei an ihn im Norden. Das oberste Geschoss des mit einer Welschen Haube bedeckten Turms beherbergt die Turmuhr und hinter den Klangarkaden aus Maßwerk den Glockenstuhl. Im Erdgeschoss des Turms befindet sich an der Nordwand ein Sakramentshaus aus dem 17. Jahrhundert.
Das neuromanische Langhaus mit dem eingezogenen, dreiseitig abgeschlossenen Chor im Norden wurden 1863/64 westlich an den ehemaligen Chorturm aus Quadermauerwerk angefügt. Der neuromanische Hochaltar entstand um 1864. Das Triptychon schuf 1865 Hugo Barthelme. Dargestellt ist im Mittelfeld Christus am Kreuz, flankiert von den beiden Aposteln und Kirchenpatronen Peter und Paul. Die beiden neuromanische Seitenaltäre, eine Marienaltar und ein Josefsaltar entstanden ebenfalls um 1864. An der linken Wand des Chors ist ein Vortragekreuz befestigt. An der rechten Seitenwand des Langhauses befindet sich die um 1865 gebaute Kanzel mit ihrem Schalldeckel. 1891 wurden an die Wände des Langhauses 14 Kreuzwegstationen gemalt.
Quelle: wikipedia.de
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео mp4
-
Информация по загрузке: