Beete Vorbereiten & Gewächshaus Bepflanzen
Автор: Der Tomatenflüsterer
Загружено: 2025-05-03
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Das herrliche Wetter in den letzten Tagen verleitet direkt dazu, schon ganz viel in den Garten zu pflanzen. Aber Vorsicht, es kann immer noch abkühlen und dann war die ganze Arbeit umsonst oder die Pflanzen werden in ihrer Entwicklung zurück geworfen. Auch wenn es statistisch gesehen nicht wirklich mehr die Eisheiligen gibt, peile ich trotzdem fürs Auspflanzen Mitte Mai an. Da bin ich in unserer Gegend auf der sicheren Seite. Sollte die Prognose ein paar Tage vorher günstig sein, dann pflanze ich auch etwas früher. Im Gewächshaus sind die Pflanzen etwas geschützt und daher setze ich dort schon alles Anfang Mai, vorausgesetzt die Wettervorhersagen sind gut.
Die Zeit bis zum Auspflanzen drehen wir natürlich nicht Däumchen, die Beete müssen gut vorbereitet werden. Bis Ende April bleiben diese bedeckt mit den abgestorbenen Pflanzen und dem Mulchmaterial vom Vorjahr. Das verhindert, dass der Boden stark austrocknet und das Bodenleben bleibt bis in die obersten Schichten aktiv. So wird auch noch Einiges an organischem Material eingearbeitet. Nach dem Abräumen wird die Erde mit einer Gartenkralle gelockert und die größeren Brocken mit einem Rechen zerkleinert. Die untersten Bodenschichten sollen nicht umgearbeitet werden. Dort hat sich eine stabile, durchlässige Bodenstruktur gebildet und die soll nicht zerstört werden.
Gedüngt wird dann mit Dungpellets. Da sind die Nährstoffe schnell verfügbar. Achtet auf die Zusammensetzung, neben Stickstoff sollte auch ein guter Prozentsatz an Phosphor und Kalium enthalten sein. Hornspäne kommen als Langzeitdünger zum Einsatz. Die müssen erst aufgeschlossen werden und stehen daher erst später im Jahr zur Verfügung. Ganz wichtig ist auch das Urgesteinsmehl. Das liefert wichtige Mikronährstoffe und Spurenelemente. Die Düngermischung wird dann gut in den Boden eingearbeitet. Nachdem die Beete jedes Jahr etwas Absinken, werden sie mit guter Komposterde aufgefüllt. Das bringt noch mal etwas frische Nährstoffe.
Auf der Terrasse stehen dann noch Töpfe und große Pflanzkisten. Bei den Töpfen tauschen wir die Erde komplett, die ist nach einer Saison ziemlich verbraucht. Bei den Kisten wird ein Teil der Erde getauscht. Dort wo Paprika und Chilis drinnen waren, tausche ich etwa ein Drittel, aus den Tomatenkisten etwa die Hälfte. Das liegt daran, dass Paprika und Chilis Flachwurzler sind und nur die oberen Bodenschichten nutzen können. Tomaten hingegen wurzeln tief und holen sich die Nährstoffe auch von ganz unten. Die verbleibende Erde wird mit der bewährten Düngermischung aufgebessert und der Rest dann mit guter Komposterde aufgefüllt. Die verbrauchte Erde verteile ich dann in den Beeten.
Nachdem die Wetterprognose für die nächsten 10 Tage keine Temperaturen mehr unter 8 Grad vorhersagt, haben wir die Bepflanzung des Gewächshauses gewagt. Sollte es doch noch mal kälter werden, dann kann man dort die Pflanzen mit Vlies und Kerzen noch relativ einfach schützen. Im Freiland warte ich aber noch bis Mitte Mai. Man muss da auch nicht ungeduldig sein. Auf eine Woche mehr oder weniger kommt es schließlich nicht an. Vor allem habe ich die Anzucht so geplant, dass die Pflanzen für Mitte Mai bereit sind.
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