Lok-Portraits - Die V 90 oder BR 290 im Vorbild und in Spur N
Автор: haegar1402 - der begeisterte N-Bahner
Загружено: 2026-01-22
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Die Lokomotiven der BR 290 fristen meiner Meinung nach eher ein Schattendasein, sowohl beim Vorbild, als auch im Modell. Das sind recht unscheinbare Fahrzeuge, da sie im täglichen Betrieb kaum sichtbar sind..
Im Jahr 1963 wurde eine schwere Rangierdiesellok von MaK in Kiel in Zusammenarbeit mit dem Bundesbahnzentralamts München konzipiert, da sich ein Bedarf für solche Fahrzeuge abzeichnete. Mit der Rangierlok sollten komplette lange und schwere Züge ungeteilt abgedrückt und rangiert werden können. Das bedingt eine hohe Reiblast. Ab dem Jahr 1964 erfolgte dann die Ablieferung der erstem zwanzig Maschinen der V 90. Ausgestattet waren sie mit dem 1.350 PS Motor der V 100 MB 12V 652 TA, der allerdings auf 1.100 PS eingestellt wurde. Auf den Einbau einer Zugheizung wurde verzichtet, weil sie nur im schweren Rangierdienst eingesetzt wird. Sie erhielten aber ein Vorwärmgerät der Firma Hagenuk. Ab 1966 erfolgte die Serienauslieferung. Diese Fahrzeuge waren 32 cm länger als die ersten 20 Exemplare.
Insgesamt wurden 408 Exemplare gebaut. Die Höchstgeschwindigkeit der ersten 20 Maschinen beträgt 70 km/h, die der restlichen Maschinen 80 km/h. Als Getriebe kommt ein Voith-Getriebe mit zwei Wandlern zum Einsatz.
Ab 1995 erfolgte der sukzessive Umbau der BR 290 in verschiedene neue Baureihen. eine neue Funkfernsteuerung der Firma Krauss-Maffei mit neuem Rechner. Diese wurden fortan als BR 294 geführt.Bei der Krauss-Maffei Fernsteuerung hat der Lokrangierführer ein Bedienteil umhängen. Er kann sich dabei auf dem Wagen am anderen Ende befinden.
Einige 290er waren mit dem Bergfunk-System ausgerüstet worden und damit konnten die Lokomotiven, hauptsächlich in Maschen, komplett ferngesteuert werden.
Maschinen, bei denen die Krauss-Maffei Steuerung zusätzlich zum Bergfunk installiert wurde, hat man zur BR 296 umgenummert.
Ab dem Jahr 2003 wurden die Loks im Werk Cottbus remotorisiert und erhielten neue Motoren des Typs MTU 8 V 4000 R41 mit gleicher Leistung , da die alten Motoren an ihre Verschleißgrenzen kamen. Gleichzeitig erhielten die Loks Umlaufgeländer zur Erhöhung der Sicherheit. Die Ordnungszahl der 294er wurde um 500 erhöht.
Die Lokomotiven sind alle mit Sifa und PZB ausgerüstet.
Hier der Lebenslauf der altroten 290 276-5 von Roco im Vorbild:
https://www.rangierdiesel.de/index.ph...
Neben dem schweren Rangierdienst sind die Lokomotiven der BR 290 auch im Streckendienst im Rahmen des Wagenladungs- bzw- Einzelwagenverkehrs anzutreffen. Nicht selten werden z.B. Kesselwagen GAG mit bis zu 2.000t zugestellt. So verkehren sie z.B. zwischen dem Rangierbahnhof Mainz-Bischofsheim und dem Tanklager in Ginsheim-Gustavsburg. Sie sind auch vor Güterzügen im Nahbereich anzutreffen. Sie lösten z.B. auch die BR 204 im Holzverkehr in Thüringen ab.
Parallel entwickelte MaK eine weitere Lok mit der Bezeichnung V 90 P auf eigene Rechnung. Das P steht für Privatbahn. Anders als die V 90 erhielt die V 90 P einen hauseigenen Achtzylindermotor von MaK mit einer Leistung von 1.100 – 1.400 PS. Davon wurden weitere Lokomotiven bestellt und als BR 291 geführt. Durch Modifikationen wurden daraus die Fahrzeuge der BR 295.
Inzwischen erfolgt auch die Ablösung durch die Voith Gravita.
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