#40 Bolzen vom Ruderquadrant bricht auf der Biskaya
Автор: SV Cinnabar
Загружено: 2024-04-10
Просмотров: 2652
Schön, dass ihr wieder mit an Bord seid, wir starteten unser Abenteuer im Juli 2023 von den Niederlanden Richtung Portugal. Im letzten Video ging es von Cherbourg nach Brest, wo wir eine absolut beeindruckende Begegnung mit einem U-Boot hatten, 7 Tage fest saßen, weil unser Paket mit dem Ersatzteil des Autopiloten immer noch nicht auftauchte und auf heißen Kohlen saßen, da das Wetter immer schlechter wurde. Nun steht die Biskaja Überquerung kurz bevor und wir ahnen noch nicht, dass es für uns eine der anspruchvollsten Passage überhaupt wird.. aber seht selber
Camaret-sur-Mer, hat sich im Laufe der Zeit zum Künstler -und Schriftstellerort entwickelt; viele Bretonische und Pariser Künstler betreiben hier kleine Galerien. An der Hafenpromenade entlang gibt es viele Restaurants, Creperien und zahlreiche Pubs.
Ein toller kleiner und inspirierender Ort
Das Wetter wurde immer schlechter und der Wind nahm stetig zu, die Wellen wurden höher. Ich hatte die gesamte Zeit mit Seekrankheit zu kämpfen, daher gibt es kaum Videoaufnahmen von dem schlechten Wetter. Dann am 2. Tag der Schock.. Ein lauter Knall und die Lady kam direkt von der Spur ab. Der Autopilot, das darf doch nicht wahr sein.
Es war die Schraube vom Ruderquadrant die gebrochen ist. Bei 25-30 knoten mit hohen Wellen, hat Carsten die komplette Backskiste leer geräumt mit unseren Diesevorräten, ich hab mit der Hand gesteuert und versucht mit dem Po die Backskistenklappe oben zu halten, damit sie Ihm nicht bei den hohen Wellen auf den Kopf fällt.
Ich bin so stolz auf Carsten, dass er in dieser angespannten Situation die Ruhe bewahrt hat und nach ein paar Stunden es geschafft hat den Bolzen zu ersetzen und wir wieder einen funktionierenden Autopiloten hatten. Für ein paar Stunden haben wir dann noch mit der Hand gesteuert, denn der Starkwind sollte abnehmen und die Wellen sich etwas beruhigen, denn wir wollten nicht in der Nacht mit Handsteuern müssen. Daher haben wir uns erst spät abends getraut den Autopiloten wieder zu nutzen.
Wir blieben nur eine Nacht in A Coruna, müde und glücklich gab es noch ein Pizza bei warmen Wetter im Cockpit und danach sind wir total fertig in die Koje gefallen. am nächsten Morgen ging es wieder früh weiter um in die Ankerbucht nach Muros zu segeln.
Vorbei an Kap Finisterre dem Ende der Welt
Die Römer dachten, dass dies der westlichste Punkt der Erde sei und daher hier die Welt zu Ende wäre. Also „finis terrae“.
Wir hatten Glück, denn die Sonne schien für uns und wir konnten noch tolle Fotos vom Kap machen. Nur ein paar minuten später zog eine Nebelwand über uns weg.. wie es von hier weitergeht und wen wir noch in Muros getroffen haben… das seht Ihr im nächsten Video.
Hinterlasst uns gern ein Like oder Kommentar, abonniert die Glocke bis zum nächsten Mal..
Tschau
Nadine & Carsten
SV Cinnabar II
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео mp4
-
Информация по загрузке: