2020 KIA e-Soul Fahrbericht Test Review Deutsch Electric Drive Probefahrt
Автор: Electric Drive
Загружено: 2020-11-29
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Hierzulande sind „kubistische“ Automobile nicht ganz so erfolgreich wie andernorts. Zu Unrecht, wie wir finden. Der Kia e-Soul ist nicht nur ein echter Charakter, sondern auch ein verdammt gut kombiniertes Elektroauto.
Kia e-Soul Abmessungen
Mit gut 1,60 m Höhe, annähernd der gleichen Breite ohne Außenspiegel und einer Länge von knapp 4,20 m wildert der e-Soul vom Footprint her in den Regionen eines VW Golf, ist aber satte 10 cm höher. Dass und die steil abfallenden Kanten garantieren nicht nur ein überzeugendes Raumgefühl, sondern auch besten Überblick, denn der Kia hört ziemlich genau dort auf, wo man es vermutet.
Kia e-Soul Reichweite / Kia e-Soul Verbrauch
Es ist ausgesprochen lobenswert, dass Kia den e-Soul mit zwei Akkugrößen anbietet. Der kleinere Batteriespeicher hat eine Kapazität von 39,2 kWh, wodurch der Einstiegspreis bei ausgesprochen fairen 33.990 Euro liegt. Die mit 64 kWh deutlich größere Variante startet in der Ausstattung Edition 7 bei 37.790 Euro. Mit dem größeren Akku bekommt man auch einen Antrieb mit mehr Dampf. Während die kleinere Version 100 kW liefert, steckt im „großen“ e-Soul ein Motor mit 150 kW. Das macht sich beim Spurt auf 100 km/h bemerkbar, wo nur 7,9 statt 9,9 Sekunden vergehen und in der weniger relevanten Endgeschwindigkeit hat der e-Soul 204 mit 167 statt 157 km/h auch die Nase vorn. Im WLTP-Verbrauch unterscheiden sich beide Varianten kaum, 15,6 bzw. 15,7 kWh auf 100 km sind ein überaus respektabler Wert, den auch unsere Testfahrten bestätigen konnten.
Kia e-Soul Fahrbericht
Wir hatten den e-Soul 204 zum Test zur Verfügung, dem man bescheinigen kann, dass er ausgesprochen viel Spaß macht. Man reist komfortabel, leise und – wie angesprochen – mit sehr viel Platz. Das Infotainment ist ein Genuss, die CarPlay-Integration sehr gelungen. So werden auch lange Trips unterhaltsam. In der Stadt kann der Kia mit seinem guten Wendekreis von gerade mal 10,6 Metern punkten. Generell ist die tolle Kiste beim Rangieren extrem übersichtlich, natürlich helfen Parksensoren und die Rückfahrkamera mit ihrem ansprechenden Bild.
Kia e-Soul Ladezeiten
Gegen Aufpreis saugt der e-Soul dreiphasig mit bis zu 10,5 kW n Wechselstrom, serienmäßig kann der Onboard-Lader 7,2 kW. An Gleichstrom dürfen es bis zu 80 kW sein, womit der große Akku in etwa 54 Minuten wieder auf 80 Prozent geladen ist. Das ist okay, allerdings aktuell kein Glanzwert. Bei der kleineren Akkuvariante ist bei 50 kW Schluss, daher benötigt man auch hier knapp eine Stunde, um wieder mit 80 Prozent durchstarten zu können. Das können andere besser, dafür sind sie aber auch nicht so genügsam wie der e-Soul.
Kia e-Soul Test
In der Stadt lag unser Verbrauch bei etwa 12,3 kWh je 100 km. Allerdings herrschten Mitte November auch nicht gerade optimale Wetterbedingungen. Bei Landstraßentempo waren es etwa 14,2 kWh, auf der Autobahn knapp 22 kWh bei 120 und rund 20 kWh bei 100 Sachen. Im Sommer dürften hier noch deutlich bessere Werte zu erzielen sein, sodass die WLTP-Angaben durchaus realistisch erscheinen.
Großen Anteil am Verbrauch hat die vielfältig regelbare Rekuperation. In vier Stufen kann diese mit den Paddles am Lenkrad variiert werden, zudem gibt es einen adaptiven Modus, bei dem sich der Kia am vorausfahrenden Verkehr orientiert.
Kia e-Soul Probefahrt
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kia e-Soul ein wirklich guter Griff ist. Seitens Kia, aber eben auch für jeden Käufer. Man bekommt eine Menge für sein Geld, Fahrkomfort und Ausstattung sind gemessen am Preis absolut top und auch die erzielbaren Reichweiten sind dank des fairen Verbrauchs völlig im grünen Bereich. Wer sehr viel Langstrecke fährt, dürfte sich schnelleres DC-Laden wünschen, ansonsten gibt es aber in diesem Punkt nichts zu meckern. Wir sind große Fans des e-Soul, denn neben der ausgereiften Technik und dem beeindruckenden Komfort bietet er vor allem eins – Charakter. Es ist eben nicht noch ein Crossover, sondern eine Bauform, die durchaus als Statement gelten kann. Und damit echtes Understatement.
KIA e-Soul Fazit
Den kleinen Herzensbrecher aus Italien gibt es nun endlich in vollelektrisch. Geblieben ist das unschlagbare Styling, hinzugekommen sind Komfort- und Sicherheitsfeatures, wie man sie sonst nur aus höheren Klassen kennt.
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