Hans-Michael Koetzle im Gespräch
Автор: Fotofeinkost
Загружено: 2022-06-29
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00:00 Start
01:18 Das Magazin Twen
08:12 Willy Fleckhaus
12:48 Magazin Leica World
18:52 Die Zeitschrift Heute
20:00 Augen auf Leica
25:35 Rene Burri
32:23 Paris im Fotobuch
38:38 Enzyklopädien
45:34 als Sammler
49:08 Horst H. Baumann
51:20 Kulturpreis 2022 der DGPh
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) erkennt Hans-Michael Koetzle ihre höchste Auszeichnung, den Kulturpreis 2022, zu. Aus diesem Anlass besuchte ihn DGPh-Vorstandsmitglied Dr. Martina Mettner in seiner Wohnung im Münchner Westend, begleitet von DGPh-Vorstandsmitglied Erol Gurian an der Kamera.
Hans-Michael Koetzle ist bekannt für seine umfänglichen Recherchen zur Fotografie im 20. Jahrhundert, die immer wieder in von ihm kuratierte Ausstellungen mit begleitenden Katalogbüchern münden: Von „Die Zeitschrift Twen – Revision einer Legende“ (1995) über „Augen auf! 100 Jahre Leica“ (2014) bis hin zu „Dr. Paul Wolff & Tritschler“ (2019).
Seinen Themen und Protagonisten widmet sich Hans-Michael Koetzle über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte; die bisher übersehenen reizen ihn besonders. So ging er der Funktion des Artdirectors nach, der als Bindeglied zwischen Fotografinnen und Fotografen und dem gedruckten Bild fungiert. 2016 mündete dies nach langjähriger Beschäftigung mit Willy Fleckhaus in die materialreiche Ausstellung „Willy Fleckhaus – Design, Revolte, Regenbogen“ im MAKK Köln.
Über Jahre begleitete er den Fotografen René Burri, arbeitete mit ihm an Buchpublikationen und Ausstellungen. Intensiv befasste er sich auch mit F.C. Gundlach, René Groebli, Barbara Klemm, Ulrich Mack, Charlotte March oder Will McBride. Aktuell sorgt Koetzle für eine Wiederentdeckung des Düsseldorfer Fotografen Horst H. Baumann.
Zusätzlich zu monografischen Ausstellungen und Büchern publizierte Hans-Michael Koetzle wegweisende enzyklopädische Arbeiten. Nach mehrjähriger Recherche erschien 2002 „Das Lexikon der Fotografen 1900 bis heute“ sowie „Photo Icons“, die auch international Verbreitung fanden. Und nicht zuletzt 2011 „Eyes on Paris – Paris im Fotobuch 1890 bis heute“.
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