Truck Insider: Renault T 480 – Geheimtipp oder Flop?
Автор: Truck Insider
Загружено: 2018-10-10
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So schneidet der französische Fernverkehrs-LKW im DVZ-Test ab.
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LKW von Renault Trucks sind vergleichsweise selten auf deutschen Autobahnen unterwegs. Und: An den Fahrzeugen aus französischer Fertigung scheiden sich oft die Geister. DVZ-Tester Hans-Jürgen Wildhage wollte wissen, was das T-Modell abseits aller Klischees wirklich kann und hat unsere Teststrecke mit einem T 480 mit 33 Tonnen Gesamtgewicht unter die Räder genommen.
Hans-Jürgen Wildhage:
„Heute bei uns im Test für den Truck Insider der Renault T 480 Comfort. Große Kabine, erfreulicherweise mit einer Sonnenblende. Freut mich sehr. Optisch attraktiv und auch hilfreich. Der Name sagt es: 480 PS, 2400 Newtonmeter. Und ich bin mal gespannt, was der im Test mit unseren 33 Tonnen Gesamtgewicht so leistet.“
Und schon ging es auf die Teststrecke zwischen Northeim und Hannoversch-Münden. Diese deckt alle Schwierigkeitsgrade ab, mit denen ein LKW auf deutschen Autobahnen und Landstraßen fertig werden muss. Und hier fiel ein erstes, ungewöhnliches Element auf.
Hans-Jürgen Wildhage:
„Eine Besonderheit von dem Renault – das ist einzigartig in der Lastwagenwelt – es gibt drei Tempomat-Setzgeschwindigkeiten. Zwei kann man sich als Fahrer individuell abspeichern und die eine setzt man so wie beim normalen Tempomaten. Und das Ganze wird auch noch im Fahrzeug gespeichert anhand meiner Fahrerkarte. Das heißt, wenn ich diesen Wagen dann übermorgen wieder fahre, dann weiß das Gerät, der Wildhage will auf der Autobahn Tempo 85 fahren. Und dann stellt der Tempomat 85 ein. Sehr gut!“
Punkt für den T 480. Wenn es mal schnell gehen muss, spart man vielleicht ein paar wichtige Sekunden. Aber wo die französischen Ingenieure auf der einen Seite sehr vorausschauend gedacht haben, steht auf der anderen Seite eine Einstellung, die so gar nicht geht.
Hans-Jürgen Wildhage:
„Das ist ja der erste Renault, den wir mit dem GPS-Tempomatsystem dieser Firma fahren. Optivision nennt sich das bei den Franzosen. Eine feine Sache im Grunde, aber es erschließt sich mir überhaupt nicht, was die erste Einstellstufe, die die größte Kraftstoffersparnis bringen soll, was die in Deutschland auf der Autobahn zu suchen hat mit einer Über-Geschwindigkeit von 11 km/h. Heißt: Wenn ich wie bei uns im Test mit 82 fahre, dann würde ich bergrunter 93 fahren. Das ist jenseits von Gut und Böse und auch jenseits von jeder polizeilichen Toleranz.“
Hier besteht also noch Nachholbedarf – oder man lässt diese Einstellung einfach in der Werkstatt umprogrammieren.
Ansonsten hat der T 480 eher durchschnittlich abgeschnitten. Folgende Daten stehen für den nur teilbeladenen Lastzug in unserem Testprotokoll:
• Mit 28,8 l auf 100 Kilometer ist der Franzose gemessen an anderen Testfahrzeugen nur mäßig sparsam.
• Und mit Kilometerkosten von 67,8 Cent gehört er auch nicht zu den Sparfüchsen im Wettbewerbsumfeld.
• Allerdings kann er in Sachen Fahrleistung auf ganzer Linie überzeugen: Sein Durchschnittstempo lag bei 73,3 km/h.
Hans-Jürgen Wildhage:
„Ja, ein Testtag mit dem Renault T 480. Ja, die Bedienung ist ein bisschen eigenwillig, aber innerhalb der ersten – naja – Viertelstunde habe ich mich dran gewöhnt und hatte keinerlei Probleme. Mein Fazit: Ein Auto, das man unbedingt mal im Fuhrpark ausprobieren sollte.“
Eine Empfehlung für den Fuhrunternehmer kann der T 480 also sein. Wie aber der LKW bei den Fahrern ankommt, steht auf einem anderen Blatt.
[Folge 81]
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