Akelei aussäen, Weinreben zurückschneiden, Riesenstauden als Sichtschutz | Horst sein Schrebergarten
Автор: rbb
Загружено: 2022-07-17
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#Weinrebenschnitt #Rebschnitt #Akelei
Tipp Nummer 1
Akeleisamen verstreuen
Es ist einfach so, die Akelei wächst an den Plätzen am besten, die sie sich selbst aussucht. Also mache ich ihr ein paar Angebote und schaue mal, was sie davon hält. Wenn die Samenstände trocken sind, etwas rascheln und die Samen glänzend schwarz sind, dann sind sie reif. Überall wo ich denke, da wäre Akelei doch schön im Schrebergarten, streue ich welche aus. Manchmal noch in diesem, aber spätestens dann im nächsten Jahr keimen sie. Ich entscheide dann, welche bleiben dürfen, denn manchmal werden es einfach auch zu viele. Blühen werden sie erst im übernächsten Jahr. Und welche Farbe sie dann haben, bleibt eine Überraschung, das ist ja das Schöne!
Tipp Nummer 2
Weinreben zurückschneiden
Den Wein schneide im Sommer zurück, damit Licht und Luft an die Fruchtansätze kommen. Beim Wein ist es wie beim Apfelbaumschnitt oder bei den Rosen - 100 Fachleute, 100 verschiedene Meinungen. Ich kann nur sagen, womit ich in meinem Schrebergarten die besten Erfahrungen gemacht habe.
Beim Sommerschnitt der Weinreben lasse ich etwa zwei Blätter über dem Fruchtansatz stehen, den Rest entferne ich. Die verbliebenen Blätter beschatten die Trauben dann leicht, damit die Sonne nicht so draufknallt, lassen aber genügend Licht durch. Was der Wein dann sofort macht: Er treibt wie wild überall aus den Blattachseln wieder aus. Diese Triebe entferne ich dann auch. Meistens knipse ich sie im Vorbeigehen einfach ab!
Tipp Nummer 3
Riesenstaude Bergknöterich (Aconogonon spec. ‘Johanniswolke‘)
Eigentlich sind alle Staudenknöteriche im Garten klasse – unkompliziert und gesund. Mein Favorit, wenn es um imposante Solitärstauden geht, die einem Beet Struktur und noch dazu Sichtschutz bieten sollen, ist der Bergknöterich Johanniswolke. Er treibt recht spät aus, wird dann in Windeseile zum Riesen und blüht über viele Wochen. Einen kleinen Wehrmutstropfen allerdings gibt es. Wenn die Sonne auf die Blüten knallt, dann riecht er nicht so angenehm. Man sagt nach Schweinestall, wer also empfindlich ist, sollte die Prachtstaude nicht direkt an den sonnigen Sitzplatz setzen.
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Horst hat im Sommer 2018 seinen Schrebergarten übernommen. Nach der Ausbildung zum Landschaftsgärtner in Baden-Württemberg verschlug es ihn zum Biologie-Studium an die Freie Universität Berlin. Zumeist an seiner Seite: Fritz der Affenpinscher. Frische Gartentipps hat er sonntags bei YouTube und in der RBB Gartenzeit für Euch!
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