HAUNSTETTEN (EI), Pfarrkirche St. Erhard - Glocken einzeln und Vollgeläut (Turmaufnahme)
Автор: unteroktav
Загружено: 2015-08-04
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Tonfolge: g¹-a¹-c²-b²
4) KLEINE GLOCKE
Schlagton: b²+3
Gewicht: ca. 100 kg
Durchmesser: ca. 505 mm
Gießer und Gussjahr: unbekannt
3) KONRAD-VON-PARZHAM-GLOCKE
Schlagton: c²+3
Gewicht: 204 kg
Durchmesser: 761 mm
Gießer und Gussjahr: Glockengießerei Heidelberg 1977
Schulterinschrift: DAS KREUZ IST MEIN BUCH • HEILIGER BRUDER KONRAD / BITTE FÜR UNS
2) MARIENGLOCKE
Schlagton: a¹+1
Gewicht: ca. 600 kg
Durchmesser: 983 mm
Gießer und Gussjahr: Johann Ulrich Schelchshorn (Neuburg) 1698
Schulterinschrift: AVS DEM FEVER BIN ICH GEFLOSSEN IOHANN SCHELCHSHORN IN NEVBVRG HAT MICH GEGOSSEN 1698
1) WILLIBALDGLOCKE
Schlagton: g¹-4
Gewicht: ca. 900 kg
Durchmesser: ca. 1.130 mm
Gießer und Gussjahr: Ursus Laubscher (Ingolstadt) 1688
Schulterinschrift: + DEFVNCTUM PLANGO, COLO FESTA, ET FVLMINA FRANGO, TARTARA DIVINO SONITV, ET TONITRVA FRANGO
Inschrift am Schlagring: + AVS DEM FEWER FLOS ICH, VRSVS LAVBSCHER IN INGOLSTADT GOSS MICH DVRCH DIE GENADT GOTTES AVF HAVNSTEDTEN ANNO 1688
Ein sehr "farbiges" Geläut mit Glocken ganz unterschiedlichen Klangcharakters. Die für das Gloria-Motiv etwas zu tief stehende Willibaldsglocke verleiht dem Ensemble mit ihrem interessanten Klangbild (Unterseptime, um eine kleine Terz vertiefte Prime, zur kleinen Sexte erhöhte Quinte) noch zusätzliche Individualität.
Quelle: Glockenkartei der Diözese Eichstätt
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Haunstetten, ein Ortsteil des Marktes Kinding, liegt über dem Altmühltal auf der Jurahochfläche am Fürstenweg, der uralten Straßenverbindungen zwischen der fürstbischöflichen Residenzstadt Eichstätt und Hirschberg, dem Jagdschloss des Bischofs.
Die Hopfengärten, die bis an den Dorfrand heranreichen, verleihen tHaunstetten ein unverwechselbares Aussehen. Fast fühlt man sich in die Holledau versetzt, wenn man, aus dem Wald tretend, den Ort vor sich ausgebreitet erblickt. Wie Telefonstangen ragen die Hopfenstangen empor, verbunden mit feinen Drähten, auf denen die Hopfenrebe rankt.
Die kath. Pfarrkirche St. Erhard erhielt bereits im 12. Jahrhundert ihre Weihe. Von diesem ersten Kirchenbau sind aber nur noch die Untergeschosse des Turmes erhalten. Die Altäre gehören dem frühen Rokoko um 1740 an, die hübschen Holzskulpturen wurden in der Spätgotik geschnitzt. An der Ostseite des Langhauses ist ein Ölberg angebaut, eine naive Arbeit aus dem 15. Jahrhundert.
Quelle: www.kinding.de
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Die Aufnahme entstand am "Sturmsamstag", 25. Juli 2015, daher bitte ich die zeitweiligen Windgeräusche zu entschuldigen.
Video und Fotos: unteroktav
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Herzlichen Dank an den Mesner für die Ermöglichung der Aufnahme!
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