Die NASCAR Story mit Erich Glavitza und Norbert Walchhofer
Автор: Dexwet International AG
Загружено: 2014-05-05
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Die österreichischen Rennfahrerlegenden Erich Glavitza und Norbert Walchhofer erzählen anlässlich des Einstiegs der zwei ersten österreichischen Teams in die europäische Serie den Werdegang der NASCAR.
Die NASCAR (National Association for Stock Car Auto Racing) ist ein US-amerikanischer Motorsportverband mit Sitz in Daytona Beach (Florida) und wurde 1947 von Bill France sen. mit anderen US-Rennveranstaltern gegründet. Das erste Rennen des NASCAR Sprint Cup fand am 19. Juni 1949 auf dem Charlotte Speedway in North Carolina statt. Heute betreibt die NASCAR in den USA drei landesweite Rennserien, die Euro-Serie noch sehr jung.
Ursprünglich durften nur modifizierte Großserienfahrzeuge eingesetzt werden. Inzwischen kommen streng reglementierte, fast identische Rennfahrzeuge mit Tourenwagen-Silhouetten über Gitterrohrrahmen zum Einsatz, die aktuellen Serienmodellen nur äußerlich ähneln. Das Antriebskonzept, ein 5,7 Liter großer V8-Motor mit zentraler Nockenwelle und Hinterradantrieb, spiegelt den Stand der frühen 1970er-Jahre wider.
Die Geschichte der NASCAR begann in der Prohibitionszeit. Als die Erzeugung, der Verkauf oder die Versendung alkoholischer Getränke für menschlichen Genuss verboten war, gab es große Schmuggler-Kreise, deren Fahrer nachts selbsthergestellten Alkohol durch die USA transportierte. Dazu frisierten die Schmuggler - auch „Bootleggers" genannt - ihre Autos, um schneller voranzukommen. Zugleich begannen sie an Wochenenden Autorennen abzuhalten.
In den 1950er-Jahren wurden seriennahe Fahrzeuge der Fabrikate Chrysler, Chevrolet, Ford, Oldsmobile, Plymouth, Pontiac, Dodge und Buick mit sogenannten Stockblock-Motoren auf klassischen Rund- bzw. Ovalkursen und einigen wenigen Straßenrennstrecken eingesetzt. Die Motorentechnik wurde auf dem Stand der 1960er Jahre vereinheitlicht, es kommen weiterhin streng reglementierte V8-Motoren mit 5,7 Liter Hubraum, Vergaser und über Stoßstangen betätigte Ventile zum Einsatz.
Die heutigen NASCAR-Motoren entwickeln weit über 590 kW (800 PS), werden aber auf Hochgeschwindigkeits-Ovalen mit Luftmengenbegrenzern (restrictor plates) aus Sicherheitsgründen auf circa 330 kW (450 PS) gedrosselt. Der dumpf grollende, kraftvoll donnernde Klang der typisch amerikanischen Motoren trägt sicher zum Erfolg der NASCAR-Serie bei. Von 1973 bis 2003 trug die Top-Division der NASCAR den Namen Winston-Cup.
NASCAR heute
Die Karosserien haben längst nur noch einige wenige oberflächliche Merkmale mit den aktuellen Serienmodellen gemein und sind weitgehend standardisiert. Seit der Saison 2007 nimmt erstmals in der Geschichte des NASCAR Sprint Cup mit Toyota ein nicht amerikanischer Autohersteller teil. Seit 2008 kommt ausschließlich das Car of Tomorrow zum Einsatz. Im selben Jahr feierte die NASCAR auch ihr 60. Jubiläum. Trotz der Kritik an der Richtung, in die die NASCAR unter der Führung von Brian France jun. steuert, zählen die Rennen weiterhin zu den populärsten Sportveranstaltungen der USA. Die vermeintliche Seriennähe der Fahrzeuge sowie akzeptable Eintrittspreise und ein relativ offenes Fahrerlager sind Gründe dafür. So gleichen die großen Rennen Volksfesten.
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