Cham Opf Stadtpfarrkirche St. Jakob Glocke 3 und Vollgeläut
Автор: Bistumsglocke
Загружено: 2019-11-17
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Es läutet die Glocke 3 und das Vollgeläut der Katholischen Stadtpfarrkirche St. Jakob in Cham in der Oberpfalz.
Glocke 3 mit dem Ton: es´
Vollgeläut: b° des´ es´ ges´ as´
Gießer: Die Glocken 5,4,2,1 wurden von Johann Hahn in Landshut im Jahr 1949 gegossen. Die Glocke 3 wurde von Joseph Spannagl in Straubing im Jahr 1796 gegossen.
Inneres:
Das Innere wurde im Jahr 1750 durch den Kirchenmaler Johann Gebhard und seinen Sohn Otto Gebhard mit Fresken und Stuck ausgestattet. Das Deckengemälde im Chor zeigt das Martyrium des Apostels Jakobus, umgeben von den Bildnismedaillons der vier Evangelisten. Das Langhausgemälde haben die beiden Künstler 1750 signiert. Es stellt die Schlacht von Clavijo vom 23. Mai 844 dar, in der der heilige Jakobus dem später siegreichen König Ramiro I. von Asturien im Traum erschienen sein soll und ihm seinen Beistand in dem folgenden Kampf versprochen haben soll. Bei ihrem Werk haben sich Vater und Sohn Gebhard an dem schon 1714 von ihrem Lehrmeister Cosmas Damian Asam geschaffenen Deckengemälde gleichen Themas in der Kirche von Kloster Ensdorf orientiert. Im Zentrum des Freskos erscheint Jakobus als Reiter dem kämpfenden Heer.[1] Das Deckengemälde über der Empore wurde erst im Jahr 1900 von Waldemar Kolmsperger sen. gemalt. Es zeigt die Rettung aus einem Schiffbruch durch die Hilfe des hl. Jakobus.
Stadtpfarrkirche St. Jakob, Cham: Deckenfresko "Die Schlacht von Clavijo" von Johann und Otto Gebhard, 1750
Die Einrichtung im Stil des Rokoko wurde um 1850 größtenteils entfernt. Nur der Aloisiusaltar mit reichem Muschelwerk (um 1760, einst Tabernakel des Hochaltars), die Jakobusfigur über dem einstigen Seiteneingang, ein an die Geißelsäule gebundener Jesus in einer Wandnische sowie die wiederaufgefundenen Stuhlwangen stammen aus dieser Zeit. Die neuromanische Einrichtung schuf 1848–1852 der Münchner Bildhauer Johann Petz. Sie wurde nach der letzten Erweiterung 1894/95 durch die jetzige Ausstattung im Stil des Neubarock ersetzt. Hoflieferant A. Schoyerer fertigte zunächst nach den Entwürfen von Professor Leonhard Romeis die beiden Seitenaltäre. Die Statuen der heiligen Regensburger Bischöfe Wolfgang und Emmeram am Josephi-Altar (links) sowie der seligen Alruna und der hl. Theresa von Avila am Herz-Jesu-Altar (rechts) schuf Thomas Buscher aus München. Der Sebastians- und der Marienaltar mit Gemälden von Waldemar Kolmsperger dem Jüngeren entstanden kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914. Die Figuren der Heiligen Karl Borromäus, Odo von Cluny[2], Georg und Florian schuf um 1910 Thomas Buscher. Von ihm stammen ebenso die 1896 entstandenen Figuren an der Hochwand des Kirchenschiffes mit den Heiligen Franz Xaver, Antonius von Padua, Anna und Monika, der Mutter des hl. Augustinus.
Stadtpfarrkirche St. Jakob, Cham: Statue des hl. Odo von Cluny, nördlicher Seitenaltar
Der Hochaltar kam während des Krieges zur Aufstellung. Er wurde von Architekt A. Bachmann, München, entworfen und von dem Chamer Hoflieferanten A. Schoyerer sowie dem Chamer Bildhauer Ludwig Egen und dem Chamer Malermeister und Vergolder Thomas Brunner und seinem Sohn Karl ausgeführt. Das Relief in der Mitte stellt die Verklärung des Herrn dar. Die beiden Apostelfiguren fertigte Maximilian Roider, Regensburg.
Die Kanzel aus dem Jahr 1911 ist ebenfalls ein Werk der Chamer Meister Schoyerer, Egen und Brunner. Sie trägt drei vergoldete Schnitzereien aus der Hand von M. Roider (signiert), zu sehen ist am Kanzelaufgang die Bergpredigt Jesu (Mt 5f), dann der 12-jährige Jesus im Tempel, die Schriftgelehrten lehrend (Lk 2,41-52) und schließlich die Predigt Jesu am See Genezareth zu seinen Jüngern (Joh 21,1-14). Der Barbaraaltar am Seiteneingang rechts ist als Kriegergedächtnisstätte gewidmet.
Die sehr qualitätvolle Darstellung der Mater Dolorosa unter dem Kreuz am südlichen Wandhauspfeiler gegenüber der Kanzel stammt aus dem 18. Jahrhundert und kam bei der Restaurierung 1961/62 vom Kalvarienbergkirchlein in die Pfarrkirche.
Mein Dank gilt dem Herrn Pfarrer für die Erlaubnis des Vollgeläutes sowie dem Herrn Mesner für das schöne Glockenschalten und für die Läutedauer!
Aufnahme am Sonntag, den 17.11.2019. Das Vorläuten mit der Glocke 3 um 10:15 und das Vollgeläut um 10:23 zur Messe um 10:30 am Volktrauertag.
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