Gottfried Kinkel: Der letzte Glaubensartikel — Revolutionslied als symphonischer Metal 🤘
Автор: Echos der Barrikaden
Загружено: 2026-01-04
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Johann Gottfried Kinkel mit seiner Frau Johanna Kinkel — zwei deutsche Revolutionäre, die gegen die reaktionären Fürsten und für die freiheitliche Demokratie gekämpft hatten.
Gedicht von Gottfried Kinkel:
Von Allem, was ich einst geglaubt,
Ist wenig mir geblieben,
Die Priester haben's weggeraubt,
Die Welt hat's ausgetrieben.
Mir blieb ein einz'ger Glaube,
Der macht mir Alles wett;
Vernehmt's beim Saft der Traube:
Ich glaube, ich glaube,
Ich glaub' an's Bajonet!
So herrlich hatt' ich mir gedacht
Den Friedenssieg der Liebe!
Doch seh' ich's heut: der Fürst der Nacht
Weicht nur dem Flammhiebe.
So wird er uns zum Raube,
Er stürzt aufs blut'ge Bett!
Vernehmt's beim Saft der Traube!
Ich glaube, ich glaube,
Ich glaub' an's Bajonet!
Was schert mich alles Reden noch,
Was scheren mich die Kammern?
Wir brechen nimmermehr das Joch,
Solang wir's nur bejammern!
Setzt auf die Pickelhaube
Zum blutigen Bankett!
Vernehmt's beim Saft der Traube:
Ich glaube, ich glaube,
Ich glaub' an's Bajonet!
Die Feinde sparen uns die Wahl,
Fahr hin, du feige Sünde!
Die Kugel und der blanke Stahl,
Das sind die letzten Gründe.
Hinab zu Dampf und Staube
Von Eurem schwanken Brett!
Vernehmt's beim Saft der Traube:
Ich glaube, ich glaube,
Ich glaub' an's Bajonet!
Es saust der Hieb, die Kugel pfeift,
Und die Tyrannen zittern!
Die Frucht der deutschen Freiheit reift
Nur in der Schlacht Gewittern.
Es lebe dieser Glaube,
Ein Hoch dem Bajonet!
Vernehmt's beim Saft der Traube:
Ich glaube, ich glaube,
Ich glaub' an's Bajonet!
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