DORNBIRN (A), St. Martin, Glocke 1 & Vollgeläut (Turmaufnahme)
Автор: Christus Glocke
Загружено: 2025-11-11
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Präsentiert wird eine Turmaufnahme des Geläutes der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Martin in Dornbirn.
Dornbirn ist mit etwa 52.000 Einwohnern die größte Stadt in Vorarlberg.
Im zentralen Stadtteil "Markt" befindet sich die Pfarrkirche St. Martin, auch "Marktkirche genannt". Die erste Erwähnung der Kirche geht zurück bis auf das 12. Jahrhundert. Das heutige Kirchenschiff wurde 1839 bis 1840 im klassizistischen Stil nach den Plänen von Kreisingenieur Martin von Kink neu errichtet.
Von 1967 bis 1969 erfolgte eine Innenrestaurierung und Umgestaltung nach den Plänen von Architekt Emil Steffan. Die Kirche verfügt zum einen über eine kleine Chororgel von Orgelbauer Johannes Karl/Aichstetten aus dem Jahr 1970 und eine große Hauptorgel, welche im Jahr 1927 von Josef Behmann aus Schwarzach erbaut wurde und die größte Orgel in ganz Vorarlberg ist.
Der etwa 64-Meter-hohe, freistehende Glockenturm ist der älteste, erhaltene Teil der Kirche. Er stammt noch von einem spätgotischen Vorgängerbau aus dem Jahr 1453 und wurde im Jahr 1767 auf seine heutige Höhe aufgestockt. Heute befinden sich in der Glockenstube insgesamt sechs Glocken in einem Holzglockenstuhl. Die fünf großen Glocken bilden das heutige Vollgeläute der Kirche. Eine historische Bronzeglocke vom lothringischen Wandergießerei Hans Malin aus dem 16. Jahrhundert erhielt sich bis heute. Die restlichen Glocken wurden im 1. Weltkrieg abgegeben und vernichtet. Als Ersatz bestellte man im Jahr 1922 vier Stahlglocken bei der Stahlfirma Böhler in Kapfenberg. In dieser Form existiert das Geläute bis heute. Vor einigen Jahren wurde das Geläute neu intoniert, ebenso bekam die kleine Böhlerglocke einen neuen Fallklöppel und ein Obergewicht. Dies diente in erster Linie zur Verbesserung des Klangs der Glocke, damit diese im Gesamtgeläute nicht unangenehm herraussticht.
Das Geläute hat eine extrem beeindruckende Klangenfaltung, welches vor allem den klanglich guten Böhlerglocken zu verdanken ist. Insbesondere die große Herz-Jesu-Glocke kann als Meisterwerk Böhlers bezeichnet werden.
Die sechste kleine ist das ehemalige Sterbeglöckchen und wurde 1731 von Johann Baptist Aporta in Bregenz gegossen. Sie erklingt im Schlagton h" und wir bis heute händisch geläutet.
GLOCKENDATEN:
Glocke 1: Herz-Jesu-Glocke, b°, Böhler/Kapfenberg 1922, 3100 kg, d= 1914 mm
Glocke 2: Martinsglocke, des‘, Böhler/Kapfenberg 1922, 1850 kg, d= ca. 1600 mm
Glocke 3: Josefsglocke, es‘, Böhler/Kapfenberg 1922, 1300 kg, d= ca. 1430 mm
Glocke 4: Marienglocke, ges‘, Hans von Malin 1548, 900 kg, d= ca. 1150 mm
Glocke 5: Schutzengelglocke, b‘, Böhler/Kapfenberg 1922, 390 kg, d= ca. 940 mm
ABLAUF DES VIDEOS:
0:00 Intro
0:15 Bilderpräsentation mit Uhrschlag und Läuten von Glocke 1 b°
5:20 Vollgeläute b° des‘ es‘ ges‘ b‘
Diese Aufnahme entstand am Christkönigssontag um 10.30 Uhr. Geläutet wurde ab ca. 10.23 Uhr für etwa 5 Minuten.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei @Arlberg09 für die spontane Ermöglichung der Aufnahme im Turm sowie die anschließenden Gespräche und bei Matthias & Martijn fürs Dabeisein und die gemeinsame Tour!
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