QUO VADIS BANAT
Автор: Simone Mathias
Загружено: 2015-06-15
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Mitten in Europa ist in den letzten Jahren still und heimlich eine Kultur untergegangen.
Tatort: westliches Rumänien, das Dreiländereck Rumänien, Ungarn, Serbien. Das Gebiet nennt sich heute noch Banat, hat aber mit dem ursprünglichen Banat nichts mehr zu tun. Hauptstadt Timisoara, ehemals "Klein Wien" genannt lässt den ursprünglichen Glanz nicht mal mehr ahnen. Der historische Stadtkern gleicht einer urbanen Vergewaltigung. Gleich nach der blutigen Revolution 1989, die mit dem Regime-Umsturz endete, fing der Untergang der Banater Kultur an. Auf dem Land ist nichts mehr übrig geblieben von den ehemals reindeutschen Dörfern, mit ihren schmucken Häusern, wunderbare Zeitzeugen ehemaliger barocken Pracht aus der längst untergegangenen K&K Zeit...
Gekommen sind die Deutschen vor Jahrhunderten aus Teilen Baden-Württembergs, der Pfalz, Rheinlands sowie aus dem Elsass und Lothringen. Mitgebracht haben sie ihre Religion, die Bräuche, die Tracht, die Sprache mit ihren unzähligen Dialekten, die deutsche Kultur. Dieser Kultur sind Dichter wie Nikolaus Lenau entsprungen, Maler wie Stefan Jäger...
Heute? Heute werden die Verzierungen an den wenigen noch stehenden Häusern abgeschlagen und diese werden begradigt und "der Moderne angepasst". Deutsche Namen sind nur noch auf alten Gräbern zu finden.
Während der Ära Ceausescu begann der Exodus. Die deutsche Bundesregierung unter Kohl und Gentscher haben unzählige Banater Schwaben mit einem "Kopfgeld" rausgekauft. Die Rückwanderung in die "Heimat" begann. Und doch wurden sie in Deutschland UND in Rumänien zu Heimatlosen...
http://de.wikipedia.org/wiki/Banater_...
Ehemals deutsche Dörfer wie Billed, Alexanderhausen, Josefsdorf, Blumenthal, Bogarosch, Deutschsanktpeter, Gertianosch, Giseladorf, Gottlob, Großkommlosch, Großsanktnikolaus, Guttenbrunn, Hatzfeld, Johannisfeld, Knees und unzählig viele andere sind komplett "enttdeutscht" und die Häuser der Banater Schwaben entweder umgefallen oder "ROMAnisiert".
Großkonzerne wie der US/Chinesische Smithfield Foods (größter Schweinezüchter der Welt) breiten ihre Tentakeln aus und nehmen Fläche, für Fläche, Hektar für Hektar ein um ungefiltert ihre Gülle auf den Äckern der Menschen zu entsorgen und das Grundwasser durch Ammoniak und Sickerungen aus den Schweinefriedhöfen zu verunreinigen. 52 solcher Smithfield Anlagen gibt es bereits, Tendenz steigernd. Jede Anlage hat einen Schweinefriedhof, der über mehrere hundert Lagen geht... Eine ökologische Katastrophe nimmt ungestört ihren Lauf, für die rumänische Regierung scheint nur eins zu zählen: der rollende Rubel...
Ja, sie kommen noch, die "Deutschen". Sie besuchen ihre in der "Heimat" verbliebenen Gräber, die Gräber ihrer Ahnen. Finden tun sie ihre Heimat nicht mehr... Nicht ihre Geburtshäuser, Schulen, Kirchen und auch nicht mehr das vertraute im Dorf, die Nachbarn, der kleine Plausch, draussen vorm Tor, auf der kleinen Bank...
Quo vadis Banat?
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