#02 Driving Gigerwald - Stausee - St. Martin in HD 1080p
Автор: Bester Stern
Загружено: 2022-04-15
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Driving with . . . Fahrt mit Mercedes-Benz E320 Cabriolet, W124 mit kernigem, knurrigem 6 Zylinder Mercedes-Benz Sound. Von Gigerwald nach St. Martin SG, imposante Fahrt über den Staudamm Gigerwald, durch grob ausgeschlagene Stollen, enge Strassen, bedrohliche Felswände nach St. Martin.
St. Martin im Calfeisental ist ein Weiler und eine ehemalige Walsersiedlung der Ortschaft Vättis in der politischen Gemeinde Pfäfers in der südöstlichsten Ecke des Kantons St. Gallen. Er befindet sich im Wahlkreis Sarganserland.
Geographie:
Der Weiler St. Martin liegt westlich des Gigerwaldsees im Calfeisental am Südfuß von Zinerspitz, Egghorn und Sazmartinshorn. Östlich von St. Martin erstreckt sich das Taminatal mit der Ortschaft Vättis. Zwischen Gigerwald und Vättis – beim sogenannten Vättner Fenster – ist das Aarmassiv aufgeschlossen.
Geschichte:
Anfang des 14. Jahrhunderts kamen die Walser von ihren einstigen Höfen in Fidaz über das Trinser Fürggli ins Calfeisental. Die Besiedlung erfolgte von oben nach unten, vom Berg zum Tal. Die Walser erhielten das Calfeisental mit der Alp Sardona als Lehen vom Kloster Pfäfers. Es entstand eine verstreute Siedlung von zwölf Familien mit rund hundert Personen. Die deutschen Flurnamen im Calfeisental erinnern an die Besiedlung: Rathausboden, Ammansboden, Ebni, Egg, Friedhöfli und Chilchli.
Das Kirchlein in St. Martin wurde, laut einer dendrochronologischen Untersuchung, ums Jahr 1312 als Pfarrkirche mit Ewigem Licht gebaut. Das Mesmerhaus gegenüber der Kirche trägt die Jahreszahl 1588. Die Figur Madonna mit Kind und das Christuskreuz stammen aus der Zeit der Walsereinwanderung. Die Originale befinden sich im Museum in Vättis. Für Taufen, Trauungen und Beerdigungen kam der Priester vom Tal. 1472 wurde die Martinsalp (Brändlisberg) als Kirchengut erstmals erwähnt.
Im 15. und 16. Jahrhundert erfolgte die Abwanderung der Walser nach Weisstannen, St. Margretenberg, der Bündner Herrschaft und nach Gams. Möglicherweise hatte die Kleine Eiszeit das Klima im ohnehin rauen und im Winter sonnenarmen Calfeisental verschlechtert. 1652 verließen die letzten Calfeisen-Walser – die Frau des verstorbenen Mesmers, Ursula Sutter und ihre beiden Söhne – das Tal und zogen nach Vättis. Seither wird das Calfeisental nur noch als Alp bewirtschaftet und St. Martin wurde zum Maiensäss. Das Kreuz auf der Kirchturmspitze ist das ehemalige Grabkreuz des letzten Mesmers.
Wirtschaft und Tourismus:
Der Verein «Pro Walsersiedlung St. Martin und Calfeisental» will neben der kulturellen Verankerung des Walsertums in erster Linie den Fortbestand der Walsersiedlung St. Martin im Calfeisental in ihrer ursprünglichen Form, als Zeugen der Vergangenheit, erhalten. Der Verein organisiert vielfältige kulturelle Angebote und Leistungen zugunsten der Walsersiedlung und des Tales (Kino, Heuet, Führungen, Lesungen, Sanierung und Betrieb der Vorderen Hütte usw.) Das Dörfchen gehört einem breit abgestützten Aktionariat. Der Verein ist mit einer Aktie beteiligt. Ein von den Eigentümern bestimmter Geschäftsführer ist für den Betrieb der Gastronomie zuständig.
Wanderwege führen über das Trinser Fürggli nach Flims, über den Heidel- und Heubützlipass ins mittlere bzw. obere Weisstannental, und von letzterem weiter über den Foopass ins Sernftal. Am oberen Talschluss liegt die Sardonahütte des SAC. Es gibt ein mehrmals täglich verkehrendes Postauto von Bad Ragaz bis Vättis, das an Sommerwochenenden bis zum Gigerwaldstaudamm weiterfährt.
Quelle:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/St._M...
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