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Автор: Radio Essen
Загружено: 2026-01-19
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Zu Gast in der neuen Podcast-Folge Essen im Ohr ist der Musikproduzent und Lichtkünstler Daniel Kurniczak. Mit seinen Arbeiten entführt er uns in fantastische Welten aus Licht und Sound, so wie zum Beispiel beim Essen Light Festival. Im Podcast erzählt er, wie alles angefangen hat.
Daniel Kurniczak ist gebürtig aus Posen in Polen, kam mit drei Jahren nach Essen und ist in Katernberg groß und hart geworden, wie er selbst im Podcast erzählt. Er liebt das Weltkulturerbe Zollverein, auch weil seine Eltern da um die Ecke wohnen. Heute lebt er mit seiner Familie in Gerschede. Eins begleitet ihn schon immer: Musik!
"Ich hab immer Musik aus Leidenschaft gemacht. Ich hab mit 12 angefangen und dann ging das dann so langsam los. E-Gitarre (Anm. d. R.: war sein erstes Instrument) und dann, weil ich keine eigene hatte, Keyboard. Und ein Musikprogramm und dann war ich auch nicht mehr zu stoppen."
Auf die ersten Versuche (die damals schon "viral" gingen), folgt eine eigene Band: Freakatronic. Mit Songs wie "Voll der Hit" und "Haare" macht Daniel, der sich zu dem Zeitpunkt Kata Leinad nennt, auf sich und seine Band aufmerksam. Ein Highlight: Sie spielen als Vorband von Deichkind. Statt Rockstar zu werden, lässt Daniel sich von seiner Leidenschaft Musik treiben und entdeckt neben der Musikproduktion und der Livemusik auch Lichtkunst für sich. Heute ist er als Musikproduzent, Komponist und Lichtkünstler unterwegs und kann mit vielen spannenden Installationen und Sounds aufwarten. Mit Dashew ist er auch in den Radio Essen-Ruhrcharts, auf dem Essen Light Festival ist er seit Jahren gleich bei mehreren Kunstwerken im Einsatz.
Daniel Kurniczak probiert gerne Neues aus. Das gilt nicht nur im Restaurant, wie er im Podcast Essen im Ohr verrät, sondern auch, wenn es um Sounds, Licht, Farben geht. Er hört sofort Melodien, wenn er etwas Besonderes sieht und andersrum auch. Bild, Licht und Ton sind für ihn untrennbar miteinander verbunden und das lässt sich auch in seinen Produktionen wiedererkennen. Unter anderem komponiert er einen Sound für ein Videomapping in Düsseldorf im Rahmen der UEFA EURO 2024, der spielerisch leicht und fußballinspiriert startet und mit einem abhebenden Raumschiff endet. Wenn er nicht Musikproduzent geworden wäre, dann vielleicht Comiczeichner, erzählt Daniel Kurniczak. Bilder spielen bei ihm auch heute eine Rolle: Er hat schon Kinderbilder animiert und mit Sound unterlegt.
Bei seiner Soundproduktion für "Under Construction 2" beim Essen Light Festival 2025 hat er Baustellen-Werkzeuge als Drums genutzt. Im Podcast Essen im Ohr erzählt er, wie er an eine Produktion herangeht und zeigt, welche Sounds er aus einer Wasserflasche und einem Kugelschreiber generieren könnte.
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