Meran/Obermais (I-BZ) - Die Glocken der Pfarrkirche zum hl. Georg
Автор: Glockenmike015
Загружено: 2026-01-05
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#glocken #südtirol #meran
Es ist das Zimbelgeläute der Pfarrkirche zum hl. Georg aus Obermais, Stadt Meran, in Südtirol zu hören.
Programm:
00:00 Stundenschlag
00:30 Vollgeläute (groß auf klein)
03:54 Glocke 11
04:44 Glocke 10
05:38 Glocke 09
06:39 Glocke 08
07:36 Glocke 07
08:39 Glocke 06
09:39 Glocke 05
10:41 Glocke 04
11:40 Glocke 03
12:37 Glocke 02
13:38 Glocke 01
14:43 Classicum (klein auf groß)
Meran (ital. Merano) ist die zweitgrößte Stadt Südtirols, war einst Landeshauptstadt ganz Tirols, und ist heute vor allem als Kurstadt bekannt. Im Stadtteil Obermais (ital. Maia Alta) befindet sich die Pfarrkirche zum hl. Georg. Sie wurde erstmals im Jahr 1256 erwähnt, als Gräfin Adelheid von Tirol eine Schenkung an das Kloster Herrenchiemsee machte und damit die Existenz einer Kirche in St. Georgen belegte. Zunächst war sie eine Expositur der Pfarrkirche St. Vigil in Mais (heute Untermais), bevor sie im Jahr 1969 zur eigenen Pfarrkirche für Obermais erhoben wurde. Der Ursprung der Kirche war ein romanischer Bau, der im Laufe der Zeit mehrfach erweitert und umgestaltet wurde. In den späten 1400er Jahren wurde die Kirche in einen gotischen Bau umgewandelt und 1490 geweiht. Um 1620 ließ Johann Eckhardt von Rosenberg, Herr zu Winkl und Knillenberg, seine Familiengrabstätte in der Kirche anlegen und ein Seitenschiff anbauen, wodurch das Gebäude an Bedeutung gewann. Im 18. Jahrhundert wurde der Innenraum barockisiert, indem die ursprünglich gotischen Gewölberippen entfernt und das gesamte Gotteshaus dem Stil des Barock angepasst wurde. Später, 1914, erhielt die Kirche ihre heutige Gestalt durch die Verlängerung des Haupt- und Seitenschiffs sowie den Anbau eines weiteren Seitenschiffs. Im Inneren der Pfarrkirche St. Georg finden sich interessante Fresken und Gemälde aus dem 15. und 17. Jahrhundert, die nach zeitgenössischen Berichten noch gut erhalten sind. Diese Werke gehören zu den sehenswerten kunsthistorischen Ausstattungsstücken des Kirchenraums. Der Kirchenraum enthält zudem ein Portal und weitere Details barocker Prägung, die Zeugnis von den verschiedenen Bauphasen und Stilwechseln geben. Auf der rückwärtigen Empore befindet sich heute ein Instrument von Johann Pirchner aus Steinach am Brenner, erbaut 1995.
Besonders weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist das Geläute der Pfarrkirche Obermais. Ein Chor, bestehend aus insgesamt 11 Glocken in hoher Tonlage. Die historische Glocke von Franz Grassmayr aus Brixen, datiert 1801, wurde 1922 nach dem Verlust der anderen Glocken im ersten Weltkrieg durch eine Glocke von Colbacchini ergänzt. 2008 folgte schließlich eine Erweiterung um 9 Zimbelglocken der Glockengießerei Grassmayr aus Innsbruck, die heute das eigentliche Hauptgeläute bilden. Es gehört heute zu den vielstimmigsten Geläuten in Südtirol. Im Classicum, sprich altes und neues Geläute, sind die Glocken nur zu ganz besonderen Anlässen zu hören.
Die Glocken:
01: Luigi Colbacchini, Trient - 1922 - as'+
02: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck - 2008 - b'
03: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck - 2008 - des"
04: Franz Grassmayr, Brixen - 1801 - es"-
05: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck - 2008 - es"
06: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck - 2008 - f"
07: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck - 2008 - as"
08: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck - 2008 - b"
09: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck - 2008 - c'''
10: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck - 2008 - es'''
11: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck - 2008 - f'''
Ein herzliches "Vergelts Gott" sei dem sehr netten Mesner von Obermais für die Ermöglichung der Dokumentation, sowie dem Organisator gesagt!
Fotos und Tonaufnahme: M. R.
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Quellen:
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Geo...)
Jörg Wernisch: Glockenkunde von Österreich
Eigene Sichtung 2022
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