Brahms: Vier Ernste Gesänge, Op. 121 - Sunghoon Han | 베이스 바리톤 한성훈
Автор: Sunghoon Han
Загружено: 2023-07-07
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23.06.17 금호아트홀 연세
Kumho Young Artist Recital
Bass Baritone Sunghoon Han
Pianist Sogang Kim
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4 Ernste Gesänge, Op. 121- J. Brahms
00:00 1. Denn es gehet dem Menschen
04:18 2. Ich wandte mich
08:18 3. O Tod, wie bitter bist du
12:20 4. Wenn ich mit Menschen und mit Engelszungen redete
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1. Denn es gehet dem Menschen
Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh;
wie dies stirbt,
so stirbt er auch;
und haben alle einerlei Odem;
und der Mensch hat nichts mehr denn das Vieh:
denn es ist alles eitel.
Es fährt alles an einen Ort;
es ist alles von Staub gemacht,
und wird wieder zu Staub.
Wer weiß, ob der Geist des Menschen aufwärts fahre,
und der Odem des Viehes unterwärts
unter die Erde fahre?
Darum sahe ich, daß nichts bessers ist,
denn daß der Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit,
denn das ist sein Teil.
Denn wer will ihn dahin bringen,
daß er sehe, was nach ihm geschehen wird?
2. Ich wandte mich und sahe an
Ich wandte mich und sahe an
Alle, die Unrecht leiden unter der Sonne;
Und siehe, da waren Tränen derer,
Die Unrecht litten und hatten keinen Tröster;
Und die ihnen Unrecht täten, waren zu mächtig,
Daß sie keinen Tröster haben konnten.
Da lobte ich die Toten,
Die schon gestorben waren
Mehr als die Lebendigen,
Die noch das Leben hatten;
Und der noch nicht ist, ist besser, als alle beide,
Und des Bösen nicht inne wird,
Das unter der Sonne geschieht.
3. O Tod, wie bitter bist du
O Tod, wie bitter bist du,
Wenn an dich gedenket ein Mensch,
Der gute Tage und genug hat
Und ohne Sorge lebet;
Und dem es wohl geht in allen Dingen
Und [noch wohl]1 essen mag!
O Tod, wie bitter bist du.
O Tod, wie wohl tust du dem Dürftigen,
Der da schwach und alt ist,
Der in allen Sorgen steckt,
Und nichts Bessers zu hoffen,
Noch zu erwarten hat!
O Tod, wie wohl tust du!
4. Wenn ich mit Menschen - und mit Engelzungen redete
Wenn ich mit Menschen - und mit Engelzungen redete
und hätte der Liebe nicht,
so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.
Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse
und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben,
also daß ich Berge versetzte,
und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe
und ließe meinen Leib brennen
und hätte der Liebe nicht,
so wäre mir's nichts nütze.
Wir sehen jetzt durch einen Spiegel
in einem dunklen Wort,
dann aber von Angesicht zu Angesichte.
Jetzt erkenne ich's stückweise;
dann aber werde ich erkennen,
gleichwie ich erkannt bin.
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
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