Episode #03, driving Silvaplana - Pontresina - Berninapass in HD 1080
Автор: Bester Stern
Загружено: 2022-11-17
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Fahrt mit Mercedes Benz E320 Cabriolet, von Silvaplana nach St. Moritz, Celerina, Pontresina über den Berninapass 2330 m.ü.M. Klarer, blauer Oberengadiner Himmel mit den gelben Lerchen verzaubern die Landschaft entlang dem Suvretta Hang, mit dem städtisch anmutenden Dorfkern von St. Moritz. Wunderbare Sicht auf Piz Bernina mit dem Biancograt. Eine Parallellfahrt mit der Berninabahn (RhB) begleiten unsere Reise.
Piz Bernina
Der Piz Bernina ist der einzige Viertausender der Ostalpen und der höchste Berg des Kantons Graubünden in der Schweiz. Die Landeskarte der Schweiz gibt seine Höhe mit 4048 m ü. M. an. Der Piz Bernina gehört wie seine Nachbarn Piz Palü, Piz Roseg und Bellavista zur Berninagruppe oder einfach der Bernina. Knapp 200 Meter südlich des Gipfels verläuft die Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Durch seine Dominanz bietet der Piz Bernina in allen Richtungen eine aussergewöhnliche Fernsicht und ist selbst von unzähligen Gipfeln sichtbar. Wegen des auffälligen Biancograts ist er zudem leicht zu identifizieren. Der am weitesten entfernte sichtbare Punkt (♁43° 45′ 49,8″ N, 12° 16′ 30,8″ O) vom Piz Bernina befindet sich auf einem Grat zwischen den italienischen Regionen Emilia-Romagna und Toskana, 41 km südwestlich von Rimini und ist 349 km entfernt.
Geographie
Der Berg besteht aus drei Gipfeln, deren mittlerer der höchste ist. Etwas niedriger und kaum vom Hauptgipfel abgesetzt ist der Südgipfel Spalla (La Spedla, 4017 m). Über dessen Südwest- und Südostgrat verläuft die Staatsgrenze. Der Hauptgipfel liegt also – auch wenn dies von italienischer Seite oft anders dargestellt wird – ganz auf Schweizer Gebiet. Nördlich des Hauptgipfels steht jenseits der markanten Berninascharte der Nordgipfel (Piz Bianco bzw. rätoromanisch Piz Alv). Der Nordgipfel ist Endpunkt des firnigen Teils des Nordgrats (Biancograt, romanisch: Crast' Alva). Letzterer gilt oft als der schönste Eisgrat der Alpen.
Der Piz Bernina ist im Südwesten über die Scerscen-Scharte mit dem 3971 m hohen Piz Scerscen verbunden. Im Südosten ist er durch die vergletscherte Fuorcla Crast' Agüzza (3591 m) von der Crast’ Agüzza (3854 m) getrennt. Im Norden endet der Biancograt in der Fuorcla Prievlusa (3430 m), hinter der der Kamm wieder bis zum Piz Morteratsch (3751 m) ansteigt.
Auf der Nordseite des Berges befinden sich mit dem Morteratsch- und Tschiervagletscher zwei grosse Gletscher, die beide über Flaz und Inn zur Donau entwässern. Der Piz Bernina ist höchster Punkt im Einzugsgebiet der Donau. Auf der Südseite befindet sich auf italienischem Gebiet mit dem Vedretta di Scerscen Superiore ein weiterer grösserer Gletscher. Dieser entwässert durch das Val Scerscen via Lanterna und Mallero zur Adda, so dass über den Berg die europäische Wasserscheide zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer (Adria) verläuft.
Entstehung des Namens
Der Name eignete ursprünglich nur dem Gebiet bei der Passherberge; auf die höchste Spitze der Umgebung wurde er durch den Erstbesteiger Johann Wilhelm Coaz übertragen. Auszugehen ist von einem Besitzer der Herberge, bzw. der älteren Alp, namens Bernin entsprechend dem italienischen Personennamen Bernini.
Erstbesteigung
1850 erhielt der Vermesser Johann Wilhelm Coaz (1822–1918) aus S-chanf, Vermesser im Dienste Dufours vom Schweizerischen Amt für Landestopografie, den Auftrag, den damals noch namenlosen Gipfel zu vermessen. Am 13. September 1850 begann Coaz die Besteigung vom Gasthof «Bernina Häuser» aus, zusammen mit den beiden Messgehilfen und Führern Jon und Lorenz Ragut Tscharner aus dem Domleschg. Ausgerüstet waren sie mit genagelten Schuhen, einem Hanfseil, Kopftüchern gegen die Sonnenbestrahlung und langen Stecken, um Spalten zu sondieren. Über den Morteratschgletscher erreichten sie dessen Labyrinth genannten spaltenreichen Teil, den sie unter grossen Schwierigkeiten durchquerten. Über die Südseite gelangten sie zum Ostgrat, vermutlich oberhalb des Sass dal Pos (3256 m). Um 18 Uhr erreichten alle drei den Gipfel, pflanzten die Schweizer Fahne auf und legten eine Flasche mit ein paar Bündner Münzen und einem Zettel mit ihren Namen in eine Vertiefung.
Der Abstieg erfolgte unter grossen Mühen über dieselbe Route. Gemäss der Routenbeschreibung von Coaz erbarmte sich ihrer der gütige Mond, so dass sie nachts um 2 Uhr, 20 Stunden nach dem Aufbruch, wohlbehalten wieder im Gasthaus Bernina ankamen.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Piz_Ber...
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