Züge 🚄 Hagen Hauptbahnhof 🚆 German Trains-Video of ICE, IC, RE, S-Bahn Trains - NRW 05.2025
Автор: Leo Spekulatius
Загружено: 2025-05-29
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Züge 🚄 Hagen Hauptbahnhof 🚆 German Trains-Video of ICE, IC, RE, S-Bahn Trains - NRW 05.2025
Hagen Hauptbahnhof ist ein Fern-, Regional- und S-Bahnhof in Hagen im östlichen Ruhrgebiet.Täglich halten im Bahnhof etwa 230 Züge (Stand: 2022). 2019 wurden etwa 30.000 Reisende und Besucher pro Tag gezählt.
Der Hauptbahnhof ist ein sogenannter „Trennungsbahnhof in Staffelbauweise“ mit Weichen und Überholgleisen an den beiden Hauptbahnsteigen in der Halle. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, bis zu vier (kurze) Züge gleichzeitig an einem Bahnsteig abzufertigen. Als Nachteil müssen die Reisenden mitunter lange Fußwege in Kauf nehmen.
Der Hagener Hauptbahnhof ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und Teil der Route der Industriekultur.
Durch den Bau der von Friedrich Harkort entwickelten Stammstrecke Elberfeld–Dortmund der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft erhielt Hagen 1848/49 Anschluss an das sich rasch ausbreitende Eisenbahnnetz. Dies war der Anstoß dafür, dass sich Hagen rasch zur Industriestadt mit Hütten- und Metallindustrie entwickelte. Nach Eröffnung der Ruhr-Sieg-Strecke über Altena nach Siegen im Jahre 1861 gewann die Stadt auch Bedeutung als Eisenbahnknoten.
Thorn-Prikker: „Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe“ (1911)
Das neobarocke, vom Architekten Walter Morin geplante und am 14. September 1910 eingeweihte Empfangsgebäude, das aus Ziegelsteinen gebaut und teilweise mit Sandstein verkleidet ist, überstand den Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zwar nicht unversehrt, wurde im Gegensatz zu anderen Bahnhöfen im Ruhrgebiet aber nicht vollständig zerstört, wodurch es noch heute zu bewundern ist. Hier ließ Karl Ernst Osthaus im Jahre 1911 im Hauptfenster über dem Eingang das Glasgemälde „Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe“ von Jan Thorn Prikker einsetzen.
Erhalten blieb auch die von Stephany entworfene, zweischiffige Bahnsteighalle aus dem Jahre 1910, die, bis auf drei, sämtliche Bahnsteige überspannt. Sie wurde in den 1990er-Jahren denkmalgerecht restauriert und ist ein bedeutendes Beispiel für die seit dem späten 19. Jahrhundert entwickelte Hallenkonstruktion in Stahlbauweise. In Westfalen und dem Ruhrgebiet ist sie die einzige erhaltene „klassische“ Bahnsteighalle und eine der wenigen ihrer Art in Deutschland. Bei den schweren anglo-amerikanischen Bombenangriffen auf Hagen im Zweiten Weltkrieg ist sie im Gegensatz zu vielen anderen Bahnhofshallen im Ruhrgebiet nicht zerstört worden.
Eine Besonderheit des Hauptbahnhofs Hagen besteht darin, dass 6 der 10 Bahnsteiggleise doppelt belegt sind. So liegen zum Beispiel die Gleise 3, 4, 5 und 6 am selben Bahnsteig: 4 und 6 rechts des Personentunnels (Abschnitte A und B), 3 und 5 links davon (Abschnitte C bis F). Wobei 3 und 4 bzw. 5 und 6 dasselbe Gleis bezeichnen, aber unterschiedliche Abschnitte desselben, nämlich nördlich/südlich bzw. rechts/links der Unterführung.
Im Bereich des Güterverkehrs sind die regionalen Aufgaben des unmittelbar nördlich an den Hauptbahnhof anschließenden örtlichen Rangierbahnhofes Hagen Gbf (Güterbahnhof) mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2005 auf den Rangierbahnhof Schwerte (Ruhr) übergegangen. Am 31. Juli 2005 wurde der zugehörige Containerbahnhof durch die Deutsche Bahn stillgelegt. Seine Aufgaben übernahm der Containerbahnhof in Wuppertal-Langerfeld. Ab 2007 wurde das Containerterminal von der Spedition Hangartner für einen Zug zwischen Hagen und Verona genutzt.[9] In kurzer Entfernung (2,5 km Schienenweg) liegt der Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle.
Die Triebfahrzeuginstandhaltung im ebenfalls unmittelbar nördlich des Hauptbahnhofs gelegenen Werk Hagen-Eckesey wurde im Jahr 2004 eingestellt. Teilweise werden die Anlagen nun von der Güterwagenservicestelle Hagen-Eckesey genutzt. Ab Februar 2007 richtete Abellio Rail NRW in den Hallen der ehemaligen Schwerlastgruppe Hagen eine Werkstatt für ihre Flirt-Triebwagen ein.
An der nördlichen Ausfahrt des Hauptbahnhofs befindet sich das Elektronische Stellwerk „Hpf“ der Bauart El S (SIMIS C), das den Bahnverkehr im Hauptbahnhof steuert. Es wurde am 21. Mai 1995 in Betrieb genommen. In der 1. Baustufe umfasste der Stellbereich zusätzlich die Strecke von Ennepetal im Süden bis Abzweig Einhaus im Norden. 2003 wurde der Stellbereich bis Westhofen ausgedehnt, 2007 bis Holzwickede.
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