2023 smart Fahrbericht Test Reichweite Verbrauch Pro Plus Premium Launch Edition smart Brabus
Автор: Electric Drive
Загружено: 2022-09-28
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Mit dem neuen smart #1 beginnt nicht nur eine neue Ära, sondern die Marke verabschiedet sich auch von vielen ursprünglichen Konzepten. Aus dem Cityflitzer wurde ein kompaktes SUV und wir durften das Fahrzeug nun einmal kurz fahren.
Bei unserer Probefahrt in Portugal fuhren wir an der Küste vorbei zum Cabo da Roca und zeigten dem fernöstlichen Elektro-SUV den westlichsten Punkt des europäischen Kontinentes. Wo die Erde endet, und das Meer beginnt, erlebten wir nun unser erstes Date mit dem smart #1 und nicht nur die Marke schreibt nun die Geschichte neu, denn der neue smart macht nun wahrlich einiges anders. Zeigt der Chinese im Westen viel Neues?
Der smart #1 ist 4,27 Meter lang, ohne Außenspiegel 1,82 Meter breit und 1,64 Meter hoch. Der Radstand des 5-Sitzers beträgt 2,75 m. Die maximale Zuladung liegt bei 425 kg, der Kofferraum schluckt zwischen 313-323 Liter, der Frunk hat ein Fassungsvermögen von 15 Liter. Die Rücksitzlehnen sind im Verhältnis 60/40 teilbar. Leer bringt der smart #1 zwischen 1,8 und 1,9 Tonnen auf die Waage. Bis auf die Brabus-Version verfügen alle smart-Modelle über eine Leistung von 200 kW und ein Drehmoment von 343 Nm. Angetrieben wird bei diesem Fahrzeug die Hinterachse, innerhalb von 6,7 Sekunden geht es auf Tempo 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 180 km/h erreicht.
Der sehr gut ausgestattete smart #1 Pro+ startet ab 41.490 Euro. Das ist durchaus selbstbewusst, allerdings spiegelt sich das auch in der Ausstattung wider.
Schafft man mit der 66-kWh-Batterie mehr als 400 Kilometern Reichweite? Wir sagen ja, denn bei unserer ersten Testfahrt fuhren wir eine Distanz von 69,8 km bei einem Durchschnittsverbrauch von 14,4 kWh/100 km. Zugegeben unter idealen Bedingungen, verblieb eine Restreichweite von 346 Kilometer.
Somit sehen wir den WLTP-Wert von 420 km als realistisch an. Bei unserer Fahrt haben wir nicht auf den Einsatz der Klimaanlage verzichtet, die sich mit 4,9% beim Energie-Verbrauch bemerkbar machte. Die Dauerleistung des smart #1 wird mit 75 kW angegeben, wer die Höchstleistung von 200 Kilowatt häufiger ausreizt, der wird nicht nur die Reichweite minimieren, sondern auch das Profil der 235/45 19" Reifen, eine nicht ganz so günstige Bereifung hat sich smart hier in die Radhäuser geholt.
Der smart verfügt über eine leichtgängige Lenkung, wer will schon schwer hinterm Volant kurbel und schuften. Etwas mehr Rückmeldung hätten wir uns aber dennoch gewünscht. Loben möchten wir gut abgestimmte Fahrwerk, bei schlechten Straßenverhältnissen kommt der ein oder andere Stoß schon durch, aber das Fahrzeug lässt sich flott durch die Kurven manövrieren. Will smart dem Mini - der ja inzwischen ähnlich groß ist - etwa das Go-Kart-Feeling streitig machen? Die Bremse lässt sich zwar feinfühlig dosieren, allerdings spürt man einen klaren Übergang von der Rekuperation zum Übergang auf die klassische Bremsanlage.
Ungewohnt für Umsteiger: Das Fahrzeug verfügt über keinen Start-Knopf, abschalten durch Aussteigen und Abschließen, losfahren durch Einsteigen und Fahrstufe einlegen. Positiv: Die Ladeklappe lässt sich einfach öffnen ohne weiteren Taster zu betätigen. Über das Infotainment-Display lässt sich die Ladegeschwindigkeit einstellen, allerdings haben wir bei unserer Routenplanung die Integration von Ladesäulen vermisst, immerhin wurden uns Tankstellen angezeigt, so kam uns das chinesische Navi in Portugal manchmal etwas spanisch vor. Die Icons erinnern entfernt an ein Tablet für Kinder, sind etwas verspielt. Das mag zur Marke smart passen und ist sicherlich Geschmacksache. Das eigene Smartphone lässt sich aktuell noch nicht via Apple CarPlay, Android Auto dafür aber über Bluetooth verbinden. Kleiner Kritikpunkt: Die Freisprechanlage ist viel zu leise beim Gesprächspartner. Für das Smartphone gibt es eine induktive Ladefläche, daneben befinden sich für die Stromversorgung zwei USB-Anschlüsse sowie ein 12 Volt Anschluss.
Der Ladeanschluss befindet sich hinten links auf der Fahrerseite, für parallel zur Straße stehende 11- oder 22-kW-Ladesäulen, die innerstädtisch häufiger zu finden sind, sicherlich keine ideale Position. Der erste Fahreindruck war durchaus positiv. In einer der der höhen Ausstattungslinien überzeugt der smart durch einen geringen Verbrauch, gute Ladeleistungen, einer akzeptablen Reichweite und einer guten Ausstattung. Positiv angetan waren wir auch von der Verarbeitungsqualität und Gesamtanmutung, die spiegelt sich allerdings auch im Preis wider, denn auch wenn smart-Modelle stets hochpreisig angesiedelt waren, sind wir von der Preisgestaltung dann doch etwas überrascht. Ob eine spätere Version mit einem kleineren Akku den Preis etwas nach unten treiben kann? Das steht derzeitig noch in den Sternen.
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