Die Ulmer Grabenhäuser - Wohnen auf der Stadtmauer.
Автор: SQRIBE - die neue Art Städte zu erkunden
Загружено: 2021-11-15
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Im März des Jahres 1610 erlebte Ulm einen plötzlichen Bauboom. Der Dreißigjährige Krieg, warf seine Schatten voraus: Ulm war der protestantischen Union beigetreten; es drohte Krieg mit der katholischen Liga. Die Reichsstadt musste Hunderte von Soldaten anwerben und diese brauchten Wohnraum.
Deshalb wurden auf dem Wall 174 Häuschen mit zugehörigen kleinen Gärtchen zur Selbstversorgung gebaut. Hinter der zweieinhalb Meter hohen Brustwehr waren die Bauten gut vor feindlichen Kanonenkugeln geschützt.
1802 ließ Napoleon weite Teile der Festungsbauten der vormaligen Reichsstadt schleifen. Für die Bewohner der Grabenhäuser bedeutete dies: mehr Platz und freie Sicht über den Stadtgraben hinweg.
Als die Stadt im 19. Jahrhundert über ihre mittelalterlichen Grenzen hinauswuchs, wurden Teile der alten Stadtmauer abgebrochen und mit ihnen die darauf stehenden Häuschen. Einige blieben übrig und wurden in den achziger Jahren des letzten Jahrhundert modernisiert.
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