Switch Cast Neu
Автор: Bernd Geier
Загружено: 2024-08-18
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Der Switch Cast „Neu“
Dieser Wurf, befähigt den Fliegenfischer wie auch schon beim normalen Rollwurf, ohne oder wenig freien Rückraum mit der Fliegenrute zu Werfen, bei perfekter Ausführung kann man beim Switch Cast im Gegenteil zum Rollwurf aber respektablere Wurfweiten erzielen.
Der Switch Cast:
Der Switch Cast ist eine Variante des normalen Luftrollwurfs, der aber dynamisch mit einem Zug oder sogar einem Doppelzug ausgeführt wird.
Als erste Erklärung, das Fixieren der Fliegenschnur:
a. Klemmen Sie die Fliegenschnur mit Ihrem Mittelfinger unten am Rutengriff fest,
b. oder Sie halten z.B. als Rechtshänder die Fliegenschnur mit der linken Hand fest.
Achtung bei dieser Methode ist es aber sehr wichtig, immer mit der Schnurhand im selben Rhythmus der Bewegung der Rutenhand zu folgen.
1. Beginnen Sie den Switch Cast mit ca. 12,0 m Schnur (Bei einer 6# Triangle Taper Classic, ist bei 12,0 m die Keule plus Rear Taper vor der Rutenspitze). Die Schnur soll vor Ihnen gestreckt auf dem Wasser liegen.
2. Die Rutenspitze sollte knapp über der Wasseroberfläche gehalten werden; die Rute in die
Richtung der Fliegenschnur zeigen.
3. Nun heben wir die Rutenspitze leicht seitlich von unserem Körper abgeneigt bis ca. 8-9 Uhr an, diese Bewegung reduziert die Wirkung der Oberflächenspannung auf unsere Schnur und das Vorfach.
4. Als nächstes bewegen wir die Rutenspitze, in einer geraden Horizontalen Zugbewegung seitlich nach hinten (ohne die Rutenspitze wieder abzusenken), wenn die Rutenspitze unseren Körper passiert hat, heben wir die Rutenspitze diagonal nach hinten an und Stoppen die Rute sobald diese die 2 Uhr Position erreicht hat.
5. Nun bewegt sich unsere Fliegenschnur knapp über der Wasseroberfläche nach hinten, sobald das Vorfach und die Spitze der Fliegenschnur das Wasser berühren, beginnen wir mit dem Vorwurf.
5.a. Haben Sie genügend Rückraum hinter Ihnen frei, so kann das landen vom Vorfach oder der Fliegenschnur, das nennt man den Ankerpunkt direkt seitlich neben Ihnen erfolgen (am besten aber nur das Vorfach). Haben Sie aber hinten überhaupt keinen Rückraum frei, dann muss dieser Ankerpunkt weit genug vor dem Werfer positioniert werden, damit die Fliegenschnur sich hinten nicht verfangen kann.
6.a. Wir beschleunigen dazu die Rute aus dem hinteren Stoppunkt bei 2 Uhr, nun stetig ansteigend bis zum vorderen Stoppunkt bei ca. 10 Uhr, wie bei einem normalen Überkopf oder Rollwurf. Selbst ohne Zugunterunterstützung lassen sich so schon ein paar Meter Schnurlänge nachschießen und eine schöne Wurfweite erzielen.
6.b. Dazu ist es aber wichtig die Rutenspitze in einem geraden horizontalen wie vertikalem Weg nach vorne zu führen, je genauer Ihnen diese Bewegung gelingt, umso enger wird Ihre Schnurschlaufe werden.
7.a. Wenn Sie dann noch einen Zug oder sogar einen Doppelzug ausführen, wird sich Ihre Rute noch mehr aufladen und somit sind dann noch größere Wurfdistanzen zu erreichen.
So nun wünsche ich Ihnen viel Spaß bei Üben und durch diesen Wurf natürlich auch mehr Freude und Erfolg am Wasser!
Ihr Bernd Geier
Meine Unterstützer:
° Der „Turnverein 1862 Langen e. V.“, Friedrich- Ludwig- Jahn- Platz, Langen (Hessen), für Ihre Bereitstellung vom Rasenplatz!
° An meinen Freund „Erik Kernbach“, der als mein Regisseur alles im Blick und richtig ins Bild gesetzt hat!
Vielen lieben Dank dafür!
Bernd Geier
3. Nun heben wir die Rutenspitze leicht seitlich von unserem Körper abgeneigt bis ca. 9 Uhr an, diese Bewegung reduziert die Wirkung der Oberflächenspannung auf unsere Schnur und das Vorfach.
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