REMIGRATIONSDEMO + GEGENDEMO in Wien! Polizei-Großeinsatz 26.07.25
Автор: Einsatzdoku Wien
Загружено: 2025-07-26
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Identitären-Aufmarsch und Gegendemo
Am Nachmittag sind die Identitären in einem Aufmarsch durch die Innenstadt gezogen. Begleitet wurde er von mehreren Gegendemonstrationen und Sitzblockaden. Ein direktes Aufeinandertreffen konnte dank eines Großaufgebots der Polizei verhindert werden.
Nach Schätzungen der APA waren es rund 200 Menschen, die sich beim nach dem bekennenden Antisemiten Karl Lueger benannten Platz trafen und von dort durch die Innenstadt zogen. Auch einige ausländische Demo Teilnehmer waren darunter. Organisiert wurde die Kundgebung von der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ).
Die Route ging über die Wollzeile zum Stephansplatz, über den Graben, in die Tuchlauben und Wipplingerstraße bis zum Gestade, wo die Abschlusskundgebung kurz nach 18.30 Uhr zu Ende ging. Unweit am Ende des Tiefen Grabens wurden Hunderte Gegendemonstrantinnen und -demonstranten von der Polizei abgesperrt.
Drei Sitzblockaden aufgelöst
Mehrere Gegenveranstaltungen waren im Vorfeld angekündigt worden. Kurz nach 14.00 Uhr startete die erste Gegendemonstration unter dem Motto „Rassismus hat keinen Platz in Wien“ ein paar Straßen vom Treffpunkt der Hauptdemo entfernt. Um ein Zusammentreffen der Gruppen zu vermeiden, setzte die Polizei auf ein umfassendes Sicherheitskonzept. Bereits nach wenigen Metern musste der Demozug der Identitären und Sympathisanten in der Wollzeile erstmals aufgrund einer Sitzblockade anhalten, bis diese von der Polizei aufgelöst wurde.
Zwei weitere Sitzblockaden gab es bei der Brandstätte und Wipplingerstraße. Im Bereich Wipplingerstraße/Schwertgasse wurden zudem kurzzeitig Eier auf Kundgebungsteilnehmende und Einsatzkräfte geworfen. Der Demozug der Kommunistischen Jugend, der unter dem Motto „Gegen faschistische Wiederbetätigung“ über den Ring zog, endete unterdessen am Börseplatz.
48 Festnahmen und sechs Anzeigen
Laut Polizeibilanz am Samstagabend wurden 48 Personen vorläufig festgenommen – wegen Verwaltungsübertretungen bei den Blockaden und nicht feststellbarer Identitäten. Sechs Personen wurden nach dem Versammlungsgesetz angezeigt. Unterstützt wurde die Wien Polizei von Beamten aus dem Burgenland, Niederösterreich und Oberösterreich.
Verzögerungen und Beeinträchtigungen im Verkehr
Durch die Kundgebungen kam es zu größeren Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt. Auch bei den Wiener Linien gab es Einschränkungen. Die Buslinien 1A, 2A und 3A fuhren nicht zwischen 13.00 und 18.00 Uhr. Die Straßenbahnlinie 2 konnte nicht wie gewohnt fahren und war zwischen Volkstheater und Schwedenplatz unterbrochen – der Betrieb wurde in zwei getrennten Abschnitten geführt.
(Quelle: Wien.orf.at)
Kamera: Sony FDR-AX700
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