Invasion auf der Elbe - Amphicar 770, Amphi Ranger und Europa-Jeep - Legenden unterwegs
Автор: Die Abenteuer von Garry
Загружено: 2023-09-15
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Am 09.09.2023 trafen sich am Stover Strand (Elbe) ca. 40 Amphibienfahrzeug der Marken Amphicar 770, Amphi Ranger und Europa-Jeep zu einer gemeinsamen Wasserausfahrt durch die Elbe. Die Slipanlage am Bootshafen ist dafür ideal geeignet. Für die Fahrt in deutschen Gewässern muss der Inhaber eines Sportbootführerscheins an Bord sein.
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00:00 Einleitung
00:59 Wasserung
04:35 Wasserausfahrt
06:02 Landung (Boot)
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Amphicar 770:
Konstrukteur des Amphibienfahrzeugs war Hans Trippel. Der Amphicar 770 ist das erste zivile Amphibienfahrzeug. Wegen der Ähnlichkeit mit dem Trabant zunächst als „Schwimmtrabbi“ verspottet, ist das Amphicar eine automobile Legende! Bis heute ist der für die zivile Nutzung vorgesehene Schwimmwagen ein Novum. Ursprünglich sollte dieser auf dem amerikanischen Zweit- und Drittwagenmarkt auftrumpften, enttäuschte jedoch mit mäßigen Fahrleistungen, teurem Anschaffungspreis und technischen Problemen. Autotester Fritz B. Busch bezeichnete das Amphicar seinerzeit als „schlechtes Automobil und ebenso schlechtes Boot“. Immerhin wurden zwischen 1961 und 1965 ganze 3.878 Exemplare verkauft. Für den Vortrieb sorgte ein 38 PS starker Reihenvierzylinder aus dem Triumph Herald, der wahlweise die Hinterräder oder zwei Flügelschrauben am Heck antrieb. Auf der Straße erreicht das Amphicar eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 120 km/h, im Wasser bis zu 6,5 Knoten bzw. 12 km/h.
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Amphi-Ranger:
Der RMA Amphi-Ranger 2800 SR ist ein Gelände-Schwimmwagen mit zuschaltbarem Allradantrieb. Der Armaturenhersteller Rheinauer Maschinen- und Armaturenbau GmbH (später Rheinauer Maschinen- und Armaturenbau Faulhaber & Truttenbach KG, danach RMA Rheinau) baute ihn zwischen 1985 und 1995 als Spezialfahrzeug zur Pipeline-Wartung. Das SR in der Typenbezeichnung steht für seewasserresistent. Angetrieben wird der Wagen von einem Ford-V6-Motor (wie bei den Modellen Granada und Scorpio) mit 2,8 l Hubraum und Vergaser bis 1986, danach gab es Motoren mit 2,9 oder 4 l Hubraum und Benzineinspritzung. Mit dem Motor verbunden ist ein manuell zu schaltendes 4- oder 5-Gang-Getriebe mit 2-Gang-Vorgelege, das die Motorkraft an die Hinterräder weiterleitet, wenn der Allradantrieb abgeschaltet ist. Die minimale Geschwindigkeit gibt der Hersteller mit 3,5 km/h an und die Steigfähigkeit mit 85 % (40°) Wahlweise wurde der Amphi-Ranger mit einer 4-Liter-Maschine und einem Automatikgetriebe angeboten. Alle Räder sind einzeln an Doppelquerlenkern mit Miniblock-Schraubenfedern aufgehängt. Vorder- und Hinterachse sind baugleich. Die Zahnstangenlenkung arbeitet servounterstützt. Als Betriebsbremse dienen Scheibenbremsen an allen Rädern, die Feststellbremse wirkt auf eine Bremsscheibe an der Kardanwelle. Für die Fahrt im Wasser wird eine Schiffsschraube (Z-Antrieb) elektrisch ausgeklappt. Gelenkt wird mit den Vorderrädern oder mit einem ausklappbaren Heckruder (Sonderausstattung). Die Höchstgeschwindigkeit bei Wasserfahrt beträgt 15 km/h. Der Benzinverbrauch liegt bei knapp 20 l/100 km im Gelände und bis zu 24 l/h im Wasser.
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Europa-Jeep von Fiat-MAN-Saviem (FMS):
Der gut zwei Tonnen schwere FMS-Prototyp hat eine pontonförmige Stahlwanne, innerhalb derer sämtliche Fahrzeugteile mit Ausnahme der Räder und der Federung wassergeschützt untergebracht sind. Zur Verstärkung der Wanne ist innen ein Rahmen eingeschweißt. Die Hohlräume sind, um dem Fahrzeug auch bei Leckschlag Auftrieb zu geben, mit PU-Schaum ausgefüllt. Nach oben ist die Wanne offen und hat vier kleine Türen, die bei Wasserfahrten das Hereinschwappen von Wasser verhindern sollen. Es hat sieben Sitzplätze (und einen Notsitz) und ein zusammenfaltbares Verdeck. Die Windschutzscheibe kann nach vorn abgeklappt werden.
Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Heckmotor, entweder einem wassergekühlten Vierzylinder-Reihen-Ottomotor von Fiat oder einem luftgekühlten 4-Zylinder-Reihen-Vielstoffmotor von MAN. Die Leistung überträgt ein vor dem Motor angebrachtes 5-Gang-Getriebe von Saviem. Eine durch den Fahrer wohl nur schwer zu beherrschende Besonderheit des Fahrzeugs sind die sechzehn verschiedenen Fahr- und Betriebsmodi, die sich durch kleine, rechts und links des Handbremshebels angebrachte Steuerungshebel schalten lassen. So lässt sich der FMS-Prototyp beispielsweise wahlweise mit Vorderrad-, Hinterrad- oder Allradantrieb fahren, aber auch Allradantrieb und Wasserantrieb oder Vorderachsantrieb mit Seilwinde und Wasserantrieb ist möglich. Auf der Straße erreicht der FMS-Europa-Jeep eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Im Wasser wird er durch einen Wasserstrahlantrieb manövriert, der ihn auf maximal 7,6 km/h bringt.
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