Die Errichtung von 7 Naturteichen und (k)ein Happy End
Автор: Charmante Naturgeschichten
Загружено: 2025-11-29
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Entstehungsgeschichte und z.T. unerwartetes Ende von 7 Naturteichen, die sich zu sehr unterschiedlichen Biotopen entwickelten, teils unter schwierigen Bedingungen, alle in unserem Grundstück- begleitet von der alles entscheidenden Frage: Wie viel oder wenig Wasser verträgt ein Teich? Obwohl die Teiche nicht weit auseinander lagen, passten sie sich doch alle den unterschiedlichen lokalen Standortfaktoren an, auch mit all den Problemen und entwickelten eine eigene kleine Tierwelt. Ausgehend von der Frage, wo sich am besten ein Natur- oder Gartenteich anlegen lässt, wurden die ersten Teiche in einem Trockental angelegt, dessen Bach nur sporadisch Wasser führt. Als die Austrocknung drohte, wurde ein Teichbewässerungssystem geschaffen, welches Wasser von einer natürlichen Quelle zuleitete. Nachdem die Teiche durch eine Überflutung, mittels einer gut 2 Meter hohen Flutwelle zerstört und anschließend neu errichtet wurden, siedelten sich dort 110- 120 Wasserfrösche an und 6 verschiedene Libellenarten, u.a. Heidelibellen und die große Königslibelle. In den folgenden Jahren verursachten dann nicht mehr die Wassermassen einer Jahrhundertflut Probleme, sondern das Austrocknen der Quelle, mittels der Errichtung einer Avokadoplantage in der Nachbarschaft und der Errichtung von Gemüse- und Obstgärten. In einer der trockensten Regionen Spaniens führt das zwangsläufig zur Grundwasserabsenkung, infolge des extrem hohen Wasserbedarfs der Obstplantagen. Letztendlich verwandelten Wildschweine die Teiche in eine Suhle und die Teichfolien wurden erneut zerstört. Der Quellteich in beschatteter Lage wurde hingegen dicht mit Wasserpflanzen besiedelt und wurde zur Vogeltränke, bzw. Wildtiertränke. Er wurde von bis zu 150 Vögeln am Tag besucht, sowie von Wildtieren wie Fuchs, Mungo/ Manguste, Ginsterkatze, Steinmarder und Wildkatze. In der Quelle leben Erdkröte, Geburtshelferkröte und immer wieder auch Kaulquappen. An unserem Hausteich, der durch Regenwasser vom Hausdach gespeist wird, leben hingegen zahlreiche Libellen, Rückenschwimmer, Wasserläufer, Wasserkäfer und die Larven von Waffenfliegen, neben zwei Fröschen und einer Erdkröte. Zahlreiche Wespen, Hornissen und die Asiatische Hornisse kommen hier zum Trinken. In einem weiteren temporären Teich, der stets im Sommer austrocknet, haben sich unterdessen die seltenen Kreuzkröten angesiedelt. Ihre Kaulquappen entwickeln sich zu Jungfröschen, noch bevor dieser austrocknet. Eine junge Eidechsennatter und ein Algerischer Sandläufer werden für sie zur Gefahr. Daneben leben auch hier Wasserläufer und die Larven der Waffenfliegen, die zur Verpuppung in die trockene Umgebung abwandern, spätestens wenn der Teich austrocknet.
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