STEPHANSDOM - WIEN - "unser Steffl" , Wanderung durch Romanik, Gotik und Barock
Автор: WilhelmKorab
Загружено: 2019-06-27
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DWKvM F&F 2019 - Musik: YouT-CC.-T.: J.S.Bach; Toccata in D-min.; Jesus m. Zuversicht by Sir Cubworth
"UNSER STEFFL", der Stephansdom, wie dieser in Wien liebevoll genannt wird; Führung von der Romanik, Gotik bis Barock.
1137 gründete Babenberger Markgraf Leopold IV. mit dem Passauer Bischof die erste romanische Kirche. Der spätromanische Bau von St. Stephan wurde im Jahr 1263 feierlich geweiht. Im 14. Jahrhundert wurde der gotische Neubau von St. Stephan mit der Errichtung einer weiten, lichten, dreischiffigen Chorhalle begonnen. So wurde der Mittelchor dem Hl. Stephanus als Kirchenpatron und allen Heiligen, der Nordchor der Muttergottes und der Südchor den zwölf Aposteln zugedacht. 1359 legte der Habsburger Herzog Rudolf IV."der Stifter", in der Nähe des heutigen hohen Südturmes, den Grundstein zur gotischen Erweiterung. 1433 war der hohe Turm vollendet, ab 1440 wurde, noch vor Einwölbung des dreischiffigen Raumes, der mächtige Dachstuhl aus Lärchenholz geschaffen. Die Pfeiler des Langhauses mit ihren in Dreiergruppen wurden zu Trägern eines reichen Bildprogramms: Die Bürger Wiens stifteten Heiligenfiguren in ihre Kirche hinein und machten sie so zu einem Ort der christlichen Entwicklung und Erbauung. Das und die "Sonderstellung" des Südturmes, der bei seiner Erbauung der höchste von Europa war, sind das Besondere des Stephansdomes. Der Südturm steht ohne zusätzliche bauliche Elemente, quasi "frei" neben der Kathedrale.
Im Jahr 1450, in der Regierungszeit Kaiser Friedrichs III., erfolgte die Grundsteinlegung zum Bau des Nordturms, der aber nicht mehr vollendet wurde. 1500 wurde Meister Pilgram Dombaumeister: von Ihm stammte die aus einem Monolithen geschnitzte Kanzel und und der Orgelfuß im "Marien-Schiff" mit seinem Selbstbildnis. Das 16. und 17. Jahrhundert war geprägt durch Türkenbelagerungen und Religionskriege im Zuge der Reformation, der Dom musste warten. Erst in der Barockzeit wurde weiter an der Innenausstattung gearbeitet:
1647 wurde der von Johann Jakob und Tobias Pock geschaffene neue, dem Hl. Stephanus gewidmete Hochaltar geweiht: das auf einer Fläche von 28 Quadratmetern auf Zinnplatten erstellte Altarbild zeigt die Steinigung des Heiligen Stephan vor den Mauern von Jerusalem.
Das bedeutendste Kunstwerk ist der Wiener Neustädter Altar aus dem Jahr 1447, ein typischer gotischer Flügelaltar, der Szenen aus dem Leben der heiligen Maria zeigt. Dieser Altar kam erst 1883 in den Dom, davor befand er sich in der Zisterzienserkirche von Wiener Neustadt. Der Altar war Stiftung von Kaiser Friedrich III. Das Grabmal von Kaiser Friedrich d. III. im Apostelchor der Domkirche St. Stephan, wurde von Niclas Gerhaert van Leyden erschaffen und ist eines der bedeutendsten plastischen Kunstwerke des Spätmittelalters. Er verwendete roten, gefleckten Adneter Marmor, der besonders schwer zu bearbeiten war. Viele Nebenaltäre sind aus diesem salzburger Marmor geschaffen.
Bedeutend ist auch Altar des Gnadenbildes Maria Pócs oder Pötsch, unter einem Baldachin ebenfalls von Meister Pilgram. Von Kaiser Leopolds I. 1697 nach Wien gebracht und ursprünglich am Hochaltar aufgestellt. Heute gleich beim Eingang rechts.
Im 19. Jahrhundert waren die Schäden am Dom kaum mehr zu verbergen ; es begann eine Epoche der Erneuerung durch Sicherung der Bausubstanz in denkmalpflegerisch hervorragender Weise. Es ist Verdienst der Dombaumeister dieses Jahrhunderts, allen voran Friedrich von Schmidt Erbauer des Wiener Rathauses-.-1945 das große Desaster: der Dom nahezu zerstört, das Dach eingestürzt, der Innenraum komplett abgebrannt. ( Nach neuesten Erkenntnissen haben Plünderer in den "Wirren um Die Schlacht um Wien" das Feuer des "Steffl" verursacht). Das nach dem Weltkrieg ebenso "abgebrannte Österreich" schaffte ein "Wunder", indem jeder spendete, was er konnte: so wurde am 23. April 1952, der Dom feierlich wieder eröffnet. In den weiteren 67 Jahren gab es keinen Tag an dem der Dom nicht eingerüstet war. An der Basis der Südseite steht noch ein Gerüst. Im Inneren ist am Westteil ein Gerüst: die neue "Große Orgel" soll nächstes Jahr zu Ostern feierlich eingeweiht werden.
Einige Bedeutende Kunstwerke, die im diesem Film zu sehen sind!
"UNSER STEFFL": weil jeder Österreicher für dieses 800 Jahre alte Bauwerk gespendet hat!!
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