Kirche St. Oswald, Zug (ZG/CH)
Автор: Viel LesEr
Загружено: 2022-04-17
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Vom Turm der spätgotischen Kirche St. Oswald in Zug erklingen vier Glocken in c', es', f' und as'. Diese wurden 1897 in der Giesserei H. Rüetschi in Aarau hergestellt.
Die Bürger der Stadt Zug entschlossen sich, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ihre Stadt zu erweitern, was den Bau eines neuen Gotteshauses miteinbezog. Die Errichtung dieser Kirche, geweiht dem aus dem angelsächsischen Raum stammdenden Heiligen Oswald (7. Jahrhundert), wurde mit der Grundsteinlegung 1478 begonnen und 1483 beendet. Als Baumeister amtete der aus dem süddeutschen Raum herkommende Hans Felber.
Bereits wenige Jahre später, 1488, wurde die Kirche gen Westen verlängert. Ein Ausbau zur dreischiffigen (basilikalen) Kirche erfolgte in den Jahren von 1492-1544/45. Ein Grund dieser schleppenden Ausführung durfte auch die bald einsetzende Reformation und die daraus resultierenden Wirren gewesen sein.
Im Laufe der darauffolgenden Jahrhunderte erfuhr die Oswaldskirche an ihrer Architektur keine grossen Veränderungen, an dessen Innenausstattung dafür eher.
Das Chorgestühl stammt noch aus der Bauzeit, der im gotischen Stil gehaltene Hochaltar wurde 1935 vom Bildhauer Prof. August Weckbecker (1888-1939) geschaffen. Die Glasgemälde im Chor, erstellt von Felix Baumhauer (1876-1960), stammen aus dem gleichen Jahr.
Das den Chorbogen dominierende Bild "Das jüngste Gericht", malte 1865/66 Melchior Paul von Deschwanden (1811-1881) ein bekannter Maler im Nazarenerstils des 19. Jahrhunderts und von dem in vielen Kirche Werke zu sehen sind.
Die Orgel, unter Beibehaltung des Prospekts des 18. Jahrhunderts, wurde 1972 von der Metzler Orgelbau AG aus Dietikon (ZH) erstellt.
Neben der St. Oswaldskirche steht das einstige Beinhaus, heute die Mariahilfkapelle. Sie wurde zugleich mit der Kirche erbaut. In ihrem Dachreiter befindet sich ein Glöcklein von Ludwig Keiser, 1715 hergestellt.
Als einzig erhaltener gotischer Grossbau der Innerschweiz ist die die Kirche St. Oswald in Zug bauhistorisch sehr wertvoll. Sie ist heute Filialkirche der Pfarrei St. Michael. Die gleichnamige Kirche wurde von 1898-1902 erstellt und thront oberhalb der Stadt, wenige Gehminuten von St. Oswald entfernt.
Wie man im Video sehen kann, besitzt Zug zahlreiche interessante Gebäude, die im Grunde alle ein eigenes Video verdienen täten. Ein Besuch dieser Stadt lohnt sich. Wer also mal in der Gegend weilt, hinfahren.
Man sehe auch mal nach unter https://www.srf.ch/radio-srf-musikwel..., https://www.stadtzug.ch und https://www.kath-zug.ch.
Des weiteren entnahm ich die meisten Informationen für dieses Video aus dem Heft "Kirche St. Oswald in Zug, verfasst von Josef Grünenfelder, (Ausgabe von 1998, Serie 63, Nr. 622/623) Herausgegeben von der Schweizerischen Gesellschaft für Kunstgeschichte GSK.
Für alle weiteren und möglichen Rechtschreibe- und sonstigen Fehler zeige nur ich verantwortlich.
alle aufnahmen entstanden am Sonntag, den 20. März 2022.
Besten Dank fürs Ansehen.
Euer Vielleser.
0:00-3:18 Fotostrecke der Kirche und Stadtansichten
3:19-11:10 Geläute
11:11-11:18 Schluss und Dank
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