Feistritztalbahn 83.180 der FTB Weiz -- Birkfeld -- Weiz Sonderzug
Автор: Michael Schröder
Загружено: 2012-08-15
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Die heute im Eigentum der Steiermärkischen Landesbahnen stehende Bahnlinie wurde im Jahr 1911 zwischen Weiz und Birkfeld eröffnet. Die ursprüngliche Lokalbahn-AG Weiz--Birkfeld beauftragte die k.k. österreichische Staatsbahnen mit der Betriebsführung der Bahnlinie. Der Anschluss an das normalspurige Streckennetz erfolgt im Bahnhof Weiz, dem Endpunkt der normalspurigen Landesbahn Gleisdorf--Weiz.
Der Bau der Fortsetzung nach Ratten wurde während des Ersten Weltkrieges begonnen, musste jedoch mangels Arbeitskräften wieder eingestellt werden. 1922 wurde das Teilstück als Anschlussbahn zum Braunkohlenbergwerk in Ratten in Betrieb genommen, erst 1930 erfolgte die feierliche Eröffnung als öffentliche Eisenbahn. Ein 1918 geplanter Weiterbau bis Rettenegg[1] wurde nie verwirklicht. Es gab daher auch keine Verbindung mit der Feistritzwaldbahn von Rettenegg über den Fröschnitzsattel zur Semmeringbahn, wie gelegentlich behauptet wird.
Dampflok Kh.101 in Weiz
Dampfzug mit 83.180 bei Weiz, im Hintergrund die Weizbergkirche.
1942 ging die Bahngesellschaft in den Besitz des damaligen Reichsgaues Steiermark und damit nach dem Zweiten Weltkrieg an die Steiermärkischen Landesbahnen über. Die Schließung des Bergwerkes in Ratten 1960 führte zum Wegfall des Haupt-Güterkunden in Ratten, die allgemeine Motorisierung zum Rückgang der Passagierzahlen im Personenverkehr. Dennoch waren die Landesbahnen bestrebt, den Betrieb durch den Einsatz von Diesellokomotiven aus der Serie VL 11--16 und neuer Güterwagen zu modernisieren. 1971 wurde wie auch bei der Murtalbahn ein fahrplanmäßiger Bummelzugverkehr mit Dampflokomotiven eingeführt, der rasch zu einem festen Bestandteil des touristischen Angebotes der Region wurde.
Nach Einstellung des öffentlichen Personenverkehrs im Teilstück Birkfeld--Ratten (1971) und Weiz--Birkfeld (1973) sowie Abtragung der Gleisanlagen von Birkfeld nach Ratten (1981) wird der Bummelzugbetrieb seit 1994 durch den Verein "Club U44, Freunde der Feistritztalbahn" organisiert. Güterverkehr wird weiterhin im Abschnitt Weiz--Oberfeistritz fahrplanmäßig betrieben, wichtigstes Frachtgut ist Talkum aus dem Tagbau am Rabenwald der Luzenac Naintsch Mineralwerke, die zur Rio Tinto Gruppe gehören. Der Weiterbestand des Güterverkehrs ist daher stark vom wirtschaftlichen Erfolg eines einzigen Kunden abhängig.
Die Strecke führt durch drei Tunnels und über einige markante Viadukte. Der längste davon, der Grubviadukt, ist 276 Meter lang.[2]
Private Initiativen schlagen vor, den Personenverkehr auf der Feistritztalbahn eventuell wieder aufzunehmen, da 5 Schülerbusse und Pendlerbusse in knapper Zeitfolge gefahren werden und ein Transport mit der Bahn praktischer und auch schneller wäre.
Derzeit wird angedacht, die Feistritztalbahn mit ihren Brücken, Tunnels und gut erhaltenen Bahnhöfen unter Denkmalschutz zu stellen
(Quelle Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Feistrit...)
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