Wasserknappheit im Iran: Wie der Wassermangel die Kultur und Umwelt beeinflusst
Автор: sorush
Загружено: 2025-04-10
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Heute ist Donnerstag.
Ich bin heute mit meinem Vater nach Saman gefahren. Saman ist eine Stadt in der Nachbarprovinz von Isfahan.
Mein Vater hat dort einen Mandelgarten gekauft, der am Berghang liegt. Der Fluss Zayandeh Rud fließt durch diese Stadt, und die Menschen dort haben sein Wasser genutzt.
Sie haben Wasserleitungen bis auf den Gipfel des Berges gelegt und Obstbäume gepflanzt.
Das Wasser wird vom Fuß des Berges bis nach oben gepumpt. Jetzt ist Frühling, und die Blüten der Bäume sind wunderschön.
In dieser Region wachsen hauptsächlich Mandel-, Pfirsich-, Apfel- und Kirschbäume.
Am Fuß des Berges gibt es ein relativ großes Industriegebiet.
Nahe dem Gipfel befinden sich Wasserverteiler-Ventile, die das Wasser auf die Gärten verteilen.
Mein Vater liebt Bäume sehr. Seit es in unserer Stadt kein Wasser mehr gibt, um Bäume zu pflanzen, fährt er jede Woche nach Saman, um sich um seine Bäume zu kümmern – trotz der weiten Entfernung.
Die Bewässerung erfolgt hier über ein Tropfsystem, das viele Herausforderungen mit sich bringt.
Man muss ständig die Leitungen kontrollieren, damit das Wasser die Bäume erreicht.
Man läuft ständig auf und ab und prüft die Erde um die Bäume.
In den letzten Jahren haben der Klimawandel, die trockene Luft und – vor allem – der falsche Umgang mit Wasser den Menschen sehr zu schaffen gemacht.
Der Fluss ist völlig ausgetrocknet. Die Menschen laufen jetzt über das trockene Flussbett, die historischen Brücken beginnen zu zerfallen, und die Feuchtgebiete rund um den Fluss sind verschwunden.
Ich frage mich, was aus der Zukunft unserer Kinder wird – bei dieser schlimmen Wassersituation.
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